Name: Paragon Rasse: Mittelländer Kultur: Garetien
Profession: Söldner Stand: Tagelöhner Geschwister: ein Bruder
Geschlecht: männlich Alter: 20 Grösse / Gewicht: 1,86 Schritt / 86 Stein

Eigenschaften

Mut 14 Lebensenergie 32
Klugheit 10 Ausdauer 33
Intuition 10 Magieresistenz 4
Charisma 11 Astralenergie 0
Fingerfertigkeit 10 Abenteuerpunkte 287
Gewandtheit 14 AP-Guthaben 151
Konstitution 14 Stufe 2
Körperkraft 14 Sozialstatus 3



Vorteile zäher Hund
Nachteile keine

Sonderfertigkeiten Rüstungsgewöhnung I (Lederharnisch), Linkhand I, Schildkampf I

Attacke-Basiswert 8 Parade-Basiswert 8 Fernkampf-Basiswert 7 Initiative-Basiswert 10

Nahkampfwaffen
Waffe Typ/eBE DK TP TP/KK INI WM AT* PA* TP BF
Schwert Schwerter / BE-2 N 1W+4 11/4 0 0/0 15 (14) 11 (14) 1W+4 1
Dolch Dolche / BE-1 H 1W+1 12/5 -1 0/-1 11 (10) 7 (14) 1W+1 3
* Werte in Klammern = AT/PA Werte mit Schild

Rüstung
Schild / Parierwaffe
Rüstungsstück RS BE(-INI) Art Typ INI WM BF
Lederharnisch 3 3 (2) einfacher Holzschild -1 -1/+3 3

herausragende Talente
Eigenschaften BE TaW
Schwerter - BE-2 10
Muttersprache: Garethi KL / IN / CH - 8
Rogolan KL / IN / CH - 7
Lesen/Schreiben Kusliker Zeichen KL / KL / FF - 6
Reiten CH / GE / KK BE-2 6
Zechen IN / KO / KK - 5
Sinnesschärfe KL / IN / IN BE 5
Schätzen KL / IN / IN - 5
Dolche - BE-1 4
Raufen - BE 4
Bogen - BE-3 4
Infanteriewaffen - BE-3 4
Ringen - BE 4
Schwimmen GE / KO / KK BEx2 4
Rechnen KL / KL / IN - 4

Hintergrund
Rondra zum Grusse,

da sich Telogrim in den letzten Monaten unserer Reise als ambitionierter und talentierter Schreiber bewiesen hat, soll diese Niederschrift nur dazu dienen, die Lücke in meinem Lebenslauf, bis hin zum Zusammentreffen mit diesen sonderbaren und doch so faszinierenden Angroschim zu schliessen.

Mein Name ist Paragon, Sohn des..., ach, jetzt fange ich auch schon so an. Geboren wurde ich auf einem kleinen Bauernhof südlich von Greifenfurt. Und damit begannen auch schon meine Probleme. So sollte es mein Schicksal sein, als Älterer der zwei Söhne meines Vaters den Hof zu übernehmen und die Felder zu bestellen. Tolle Aussichten! Während ich als Heranwachsender von Schlachten gegen die wilden Orkhorden träumte, die unserer Reich bedrohen, schien es sich abzuzeichnen, dass der grösste Feind in meinem Leben das Unwetter sein sollte, welches die Ernte vernichtet.
So konnte ich nicht umhin, mich eines Nachts, während alles schlief, vom Hofe zu stehlen. Greifenfurt sollte mein Ziel sein. Schliesslich war es die einzige Stadt, in der ich schon einmal gewesen bin. Ausserdem war mir der mächtige Rondra Tempel noch gut in Erinnerung, ein guter Ort, um ein Abenteuer zu beginnen.
Bewaffnet mit einem selbstgezimmerten Schild und dem längsten Messer, das ich finden konnte, machte ich mich auf den Weg. Doch sehr bald merkte ich, dass eine gute Bewaffnung nicht alle Bedürfnisse eines Recken zu decken vermag. Ich führte weder Speis´ noch Trank mit mir. Bis zur Dämmerung des nächsten Tages hat meine Reise gedauert. Völlig ausgehungert kam ich in Greifenfurt an.

Ein buntes Treiben bot sich mir auf dem Marktplatz, wo mir gleich das Schild der Taverne "zum toten Ork" ins Auge fiel. Der Name gefiel mir. Hier sollte mein Abenteuer beginnen. Nicht sehr viele Gäste befanden sich im Inneren der Schenke. Lediglich ein paar Bauern und Soldaten. Ich stapfte zur Theke und fragte den Wirt, was ich wohl für 3 Kreuzer bekommen könnte, denn soviel betrug meine Barschaft. Er lachte und wandte sich von mir ab. Im Gegensatz zu zwei Söldnern, die direkt neben mir standen. Sie luden mich zu einem Eintopf und ein paar Bieren ein und erzählten von grossen Herausforderungen. An den Rest kann ich mich nicht mehr erinnern. Alles, was ich weiss, ist, dass ich am nächsten Morgen mit einem Brummschädel sehr unsanft in der Greifenfurter Kaserne geweckt wurde. Man sagte mir, ich hätte des Nachts einen Vertrag unterschrieben, in dem ich mich verpflichte, zwei Jahre im Militär der Mark zu dienen. Ich konnte zu diesem Zeitpunkt garnicht schreiben. Zwei Stunden später brachen wir bereits Richtung Orkland auf. Unser Auftrag war, die Grenzen des Reiches zu sichern. Mein Missmut verflog. Endlich Orks sehen und töten und beweisen, dass ich ein Mann bin.

Der Rest meiner Militärkarriere ist eigentlich schnell erzählt. Zwei volle Götterläufe verbrachte ich in einem Fort mitten im Nirgendwo. Ich lernte, wie man kämpft und reitet. Sogar Schreiben habe ich gelernt. Ansonsten verbrachten wir viel Zeit mit Patroullie-Reiten, Kaninchen Jagen und Kartenspielen. Das Einzige, was ich nie zu Gesicht bekommen habe, war ein Ork. So gingen die zwei Jahre ins Land und als mein Dienst zu Ende war, zog ich wieder zurück gen Süden. Da musste es doch mehr geben. Irgendwo werden doch Heldengeschichten geschrieben. Mein Ziel war es, einen umher reisenden Söldnertrupp zu treffen, dem ich mich anschliessen konnte. Und als ich von einer Truppe hörte, die in Adlerhorst Untote in Borons Reich zurückgeschickt hat, beschloss ich dorthin aufzubrechen.

Das Bild, das sich mir in Adlerhorst bot, entsprach allerdings überhaupt nicht meinen Erwartungen. Zwar traf ich den erwähnten Söldnertrupp dort an, dieser bot aber eher einen bedauernswerten Anblick. Mehr als die Hälfte des vierzehn Mann starken Trupps mass noch nicht einmal anderthalb Schritt an Höhe. Erst später erfuhr ich, dass es sich bei diesem Volk um Angroschim handelt. Ich hatte schon davon gehört. Doch gesehen hatte ich noch nie einen. Dafür sah ich jetzt acht auf einmal. Und jeder schien mehr oder weniger verwundet zu sein. Das war der Beweis. Die Geschichte mit den Untoten musste stimmen. Ich fragte den Anführer, ob ich mich anschliessen kann. Er bejahte, da er gerade vier seiner Männer verloren hatte.

Und so lernte ich Telogrim und Semo kennen. Am Anfang unserer gemeinsamen Reise spotteten die Zwerge viel. Nur mit viel Geduld war es möglich, eine brauchbare Antwort aus ihnen herauszubekommen. Doch dies änderte sich von Tag zu Tag und mit jeder Räuberbande, gegen die wir uns verteidigen mussten. Letztendlich brachten sie mir sogar ihre Sprache bei und mittlerweile akzeptieren sie mich als vollwertiges Mitglied ihrer Truppe.

Nun ja, wie es weiterging, könnt Ihr in Telogrims Berichten nachlesen.