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Das im Jahr 1925 erbaute Jahnstadion ist zu einem
unverzichtbaren Stück Regensburg geworden. An der Prüfeningerstraße gelegen,
verbindet der Sportplatz Generationen. Der Jahn und sein Stadion sind zum
Kult geworden.
Der erste Fan-Club wurde am 8. Juli 2000 gegründet, da trafen sich die
alteingesessenen Rot-Weißen des SSV Jahn 2000 zur Gründung desselbigen, die
sich nun „Die Power vom Tower“ nennen. Die „Ratisbona Fanatiker“ - das sind
junge Menschen zwischen 15 und 25 Jahren, die im zweiten Club versuchen, die
Jugend näher an den SSV Jahn 2000 zu bringen.
Sie sind mit optischem und akustischem Flair im heimischen Stadion und bei
Auswärtsspielen. Auch beim Faschingszug haben sie regelmäßig ihren eigenen
Wagen.
Markus Rose ist Vorstand der „Ratisbona Fanatiker“ und leitet sie. Wer dort
Mitglied werden möchte, kann jederzeit anfragen, die Mitgliedschaft ist
kostenlos. Für alle Mitglieder gilt: 100%ige Identifikation mit der Stadt
Regensburg und dem Heimatverein SSV Jahn 2000. Sie sind ein lustiger Haufen,
in deren Adern rot-weißes Blut fließt.
Der bekannteste Fan-Song, der bereits 1974 existierte, lautet:
„Wir lieben den SSV Jahn und wir lieben ihn
jeden Tag auf‘s Neue, wir lieben den SSV Jahn, man hält ihm die Treue.“
Der harte Kern trifft sich zu jedem Spiel am Wahrzeichen des Jahn-Stadions,
dem altehrwürdigen Turm, von dem aus die Stimmung aufs Spielfeld überschwappt
und die ihn zum Sieg nach vorne peitscht. Mit dabei auch die „Fanatiker“, die
nach jedem Tor mit einer großen Blockfahne die Menge überziehen und mit
Megaphonen ihr Lied singen.
Die Jahn-Fans distanzieren sich von jeder Art Gewalt - Randalierer haben bei
ihnen keine Chance. Die Gäste sollen sich bei ihnen wohl fühlen. Zu den
Aktivitäten der Fan-Clubs zählt auch stimmgewaltiges Anfeuern ihres Clubs.
Die treuen Fanatiker scheuen sich nicht, Hunderte von Kilometern auf sich zu
nehmen, um ihre Lieblinge frenetisch zu unterstützen. „Power vom Tower“ hat
zur Zeit 37 Mitglieder, die „Ratisbona Fanatiker“ 20. In der Jahn-Tribüne ist
extra für die Fans eine eigene Ecke eingerichtet worden, die mit Schals von
gegnerischen Mannschaften, Bildern von Spielern und ihrem Wappen farbenfroh
geschmückt wurde.
Die Fans pflegen gute Kontakte zu Bier, Wein, Weib,
Gesang und nebenbei zur Mannschaft. Man beachte dabei die Reihenfolge. Als
Maskottchen zeichnet sich ein rot-weißer Bär aus, der als Notgroschen für
außerordentliche Anschaffungen zur Verfügung steht. Das Fan-Idol, das nicht
zu überhörende Organ auf der Tribüne, wird verkörpert von Elfriede, die mit
Herz und Seele schon Jahrzehnte lang die Mannschaft begleitet.
Die Gäste sollen sich wohl fühlen und das Jahnstadion in guter Erinnerung
behalten, die Punkte aber bleiben in Regensburg. Der Slogan lautet: Einmal
Jahn-Fan, immer Jahn-Fan. Im vereinseigenen Container kann sich jeder
Vollblutfan mit Jahn Artikeln eindecken. Das Sortiment erstreckt sich vom
Trikot bis hin zum Bierglas – kurzum alles was das Herz begehrt. Was den Jahn
so beliebt macht, ist sein familiäres Umfeld. Der gute Kontakt von Mannschaft
und Fans ist besonders hervorzuheben. Die Spieler sind interessiert an
Fansitzungen, um sie besser kennen zulernen sowie umgekehrt.

SSV JAHNUS
179 n. Chr.
(www.donaustrudl.de)
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