
Infos zum Spiel:
Verlag: Abacus Spiele
Erscheinungsjahr: 1998
Spieleranzahl: 3 - 10 (im Regelfall
4)
Altersempfehlung: ab 10
Spieldauer: ca. 30 - 90 Min.
So haben wir das Spiel bewertet:
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Gesamtwertung: 6,0
Infos zum Spiel:
Das ist drin: 112
Karten, 1 Spielregel
So sieht's aus: Die
Karten sind von der Qualität her gut, das Design haut mich allerdings
nicht so vom Hocker (s.o.). Enttäuschend ist die Verpackung. Sie besteht
einfach aus einer dünnen Pappummantelung mit schrägem Cover.
Viele Reisen wird die nicht überstehen.
So geht's: Ich
gehe hier mal von der "typischen" 4-Spieler-Variante aus. Für jede
neue Mitspielerkombination gibt es neue Regeln, die sich auch alle in der
Spielanleitung finden.
Die Spieler werden in zwei Mannschaften
aufgeteilt. Jeder Spieler erhält 14 Karten. Jetzt wird geschupft,
das heißt, dass jeder jedem Mitspieler verdeckt eine Karte aus seinem
Blatt gibt (naturgemäß den beiden Gegnern eher schlechtere).
Dann geht es ans Ausspielen. Anfangen
tut immer der, der die 1 hat (neben Hund, Phönix und Drache eine von
vier Sonderkarten).
Beim Ablegen sind folgende Kombinationen
möglich:
- Eine Einzelkarte
- Ein Paar
- Eine Folge von Paaren
- Ein Trippel
- Ein Fullhose
- Eine Reihe mindestens von der
Länge 5.
Der folgende Spieler kann nun passen
oder eine gleiche Kombination höheren Wertes legen. War also bei der
gelgten Fünferstraße die höchste Karte ein König,
kann man mit eine Fünferstraße mit einem As legen.
Jetzt zu den Sonderkarten, die
das Spiel erschweren:
- Die 1: Der Besitzer eröffnet
das Spiel (die 1 muss dabei aber nicht ausgespielt werden). Sobald der
Spieler die 1 spielt, kann er sich einen beliebigen Kartenwert wünschen.
Der nächste Spieler, der eine solche Karte hat, muss diese spielen,
solange dies aufgrund der Spielsituation möglich ist.
- Der Hund: Der Hund hat keinen
Stichwert. Sein einziger Sinn besteht darin, den Mitspieler an die Reihe
kommen zu lassen. Der Hund ist nur einsetzbar, wenn man vorher den Stich
geholt hat.
- Der Phönix: Enspricht einem
Joker im normalen Spiel. Nachteil: Er bringt am Ende 25 Minuspunkte.
- Der Drache: Kann nur als Einzelkarte
gespielt werden. Dabei ist er allerdings die höchste Karte. Am Ende
bringt er 25 Pluspunkte. Nachteil: Der Drachenstich muss an die gegenerische
Partei abgegeben werden.
- Bomben: Sind Reihen von mindestens
5 aufeinanderfolgenden Karten der gleichen Farbe oder vier Karten des gleichen
Wertes. Bomben schlagen alles, was bisher in einem Stich gelegt wurd.
Spielende: Eine
Runde endet, wenn nur noch ein Spieler Karten in den Händen hält.
Vor der Punktezählung gibt dieser Spieler seine Handkarten der gegnerischen
Partei und seine Stiche dem Ersten. Nun zählen Könige und 10er
10 Punkte, 5er 5, der Rest ist wertlos.
Insgesamt handelt es sich also
um 100 Punkte.
Erreicht ein Team einen Doppelsieg,
bekommt es 200 Punkte. Die Punkte müssen dann nicht mehr ausgezählt
werden.
Zusatzpunkte kann man bekommen,
wenn man am Anfang den Eindruck hat, es zu schaffen, seine Karten als Erstes
ausspielen zu können. Man ruft dann, bevor man seine erste Karte spielt,
TICHU!!!. Schaftt man es, bekommt man für sein Team am Ende der Wertung
100 Punkte dazu, schafft man es nicht, 100 Punkte abgezogen.
Fazit: Wer
Skat oder Doppelkopf mag, wird auch dieses Spiel mögen. Ich mag es
jedenfalls. Man braucht aber schon ein paar Partien, um richtig taktisch
spielen zu können. Ausprobieren!