
Infos zum Spiel:
Autor: Reiner Knizia
Verlag: Kosmos
Erscheinungsjahr: 1999
Spieleranzahl: 2
Altersempfehlung: ab 10
Spieldauer: 20 - 40 Minuten
So haben wir das Spiel bewertet:
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Gesamtnote: 6,4
Spielbeschreibung:
Das ist drin:
1 Spielplan, 60 Karten
So sieht's aus:
Der Spielplan ist länglich und zeigt fünf Kartenablagefelder
für die verschiedenen Farben. Er ist schön gestaltet, genauso
wie die Spieleschachtel und die Karten. Die Karten zeigen verschiedene
Motive und eine Ziffer zwischen 2 und 10. Zusätzlich gibt es einige
Wettkarten mit einem Handsymbol.
Spielablauf:
Es gilt, möglichst viele Punkte in ausgelegten Reihen zu haben, deren
Karten in aufsteigender Reihenfolge ausgelegt sind.
Der Spielplan wird zwischen die
Spieler gelegt. Anschließend mischt man die Karten gut durch und
teilt jedem verdeckt acht Karten aus, die er auf die Hand nimmt. Der Reststapel
kommt neben den Spielplan.
Im Zug des Spielers legt er zunächst
eine Karte aus. Dabei kann er entweder eine Karte abwerfen oder in eine
seiner fünf Reihen legen. Eine abgelegte Karte wird offen auf das
farbgleiche Feld des Spielplanes gelegt. Sie soll dort so plaziert werden,
daß darunterliegende Karten verdeckt werden.
Die zweite Möglichkeit ist
das Legen in eine Reihe. Man kann mit einer Karte eine neue Reihe beginnen,
sofern keine Karte in der gleichen Farbe ausliegt. Die Karte wird dann
unterhalb des Spielplanes abgelegt. Weitere Karten dürfen in späteren
Runden nur versetzt in die gleiche Reihe gelegt werden, wenn ihr Zahlenwert
höher ist als der bereits ausliegende. Eine Wettkarte darf nur ausgespielt
werden, sofern man noch keine Karte der gleichen Farbe ausliegen hat. Es
ist erlaubt, mehrere Wettkarten im Verlauf des Spieles in einer Reihe auszuspielen,
sofern keine Zahlenkarte in der entsprechenden Farbe ausliegt.
Zum Abschluß seines Zuges
zieht der Spieler eine neue Karte. Er darf wählen, ob er eine Karte
vom verdeckten Stapel nimmt oder ob er sich aus der offenen Ablage des
Spielplans bedient. Nur die Karte, die ein Spieler ggf. gerade abgeworfen
hat, darf er nicht wieder aufnehmen.
Spielende:
Die Partie ist vorbei, wenn die letzte Karte des Ziehstapels genommen wurde.
Nun werden die Kartenreihen gewertet. Jede Reihe hat den Wert ihrer Zahlenkarten.
Von diesem Wert zieht man automatisch 20 Punkte ab. Anschließend
verdoppelt, verdreifacht oder vervierfacht sich der Wert gegebenenfalls,
je nach Anzahl der Wertkarten in der Reihe. Eine komplett leere Reihe ohne
Karten bringt keine Minuspunkte. Eine Reihe mit acht ausgelegten Karten
bringt einen Bonus von 20 Punkten. Wer insgesamt die höchste Summe
besitzt, gewinnt die Partie.
Fazit:
Eine Partie geht schnell vorbei, es entsteht allerdings eine Sucht, mindestens
vier Partien hintereinander zu spielen. Groß denken muss man bei
dem Spiel nicht. Es gibt ein paar Möglichkeiten, seine fiese Seite
rauszulassen, aber das ist es denn auch. Nette Abendunterhaltung halt.