Dvonn

Infos zum Spiel:
Autor: Kris Burm
Verlag: Don & Co
Erscheinungsjahr: 2001
Spieleranzahl: 2
Spieldauer: ca. 30 - 45 Min.
 


So haben wir das Spiel bewertet:


 
 
 
Spielreiz
Design/Material
Verpackung
Regeln
Gerrit
7
8
3
-
Bojan
6
6
4
-
Robert
8
5
3
9

Gesamtnote: 6,69

Spielbeschreibung:
Das ist drin: 23 weiße Spielsteine, 23 schwarze Spielsteine, 3 rote Dvonn-Steine, 1 Spielplan, 1 Spielregel
So sieht's aus: Der Spielplan soll eine Wüstenlandschaft darstellen, auf der unterschiedlich deutlich die Markierungen aufgebracht sind, auf die man später die Steine setzt. Die Steine selbst bestehen aus einer schweren Plastikart, fühlt sich fast an wie Stein.
Spielverlauf: Das Spiel läuft in zwei Phasen ab. In der ersten setzen die Spieler erst die drei Dvonn-Steine, anschließend abwechselnd die Spielsteine ihrer Farbe, bis der Spielplan vollständig mit den Steinen bedeckt ist.
Nun beginnt Phase 2: Wer am Zug ist, muss jeweils einen Spielstein oder einen Stapel bewegen. Dabei wird ein Stapel immer so weit gezogen, wie er hoch ist (z.B. bei einer Stapelhöhe von 1 = 1 Feld). Dabei darf man nur solche Stapel bewegen, die als obersten Stein die eigene Farbe haben. Ein Zug muss immer auf einem Feld enden, das besetzt ist. Man kann also sowohl auf ein Stapel der gegnerischen Farbe ziehen wie auch auf einen der eigenen Farbe (wobei das nur in wenigen Fällen sinnvoll ist). Nicht bewegt dürfen solche Stapel, die entweder nicht auf ein besetzes Feld ziehen können (entweder aufgrund von Pech, oder weil der Stapel zu hoch geworden ist), oder solche, bei denen alle umliegenden Felder von Steinen besetzt sind (am Anfang können also nur Randsteine bewegt werden).
Passen ist nicht erlaubt.
Doch wozu das Ganze?
Spielsteine und -stapel müssen irgendwie mit mindestens einem Dvonn-Stein immer in Kontakt sein, um im Spiel zu bleiben. Jeder Spielstein, der den Kontakt zu einem Dvonn-Stein verliert, wird sofort aus dem Spiel genommen.
Es wird solange gezogen, bis kein Spieler mehr einen Zug machen kann.
Spielziel: Beide Spieler türmen am Ende die Stapel, die sie kontrollieren, aufeinander. Gewonnen hat der Spieler, der dann den höheren Stapel hat.
Fazit: Für alle, die Taktikspiele mit möglichst wenig Glücksfaktor lieben (so wie ich), ist dieses Spiel mit Sicherheit eine Bereicherung im Spieleschrank. Wer keine Lust hat, für das Spiel 20 Euro auszugeben, kann es auch unter www.brettspielwelt.de testen.
Was mich nur geärgert hat ist der Spielplan, der aussieht, als hätter der Grafiker an dem Tag einfach keinen Bock gehabt. Na ja, dadurch konzentriert man sich halt mehr auf das Spiel an sich....

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