
Infos zum Spiel:
Autor: Dirk Henn
Verlag: Queen Games
Erscheinungsjahr: 2003
Spieleranzahl: 2 - 6
Altersempfehlung: ab 8
Spieldauer: ca. 45 Min.
Auszeichnungen: Spiel des Jahres
2003
So haben wir das Spiel bewertet:
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Gesamtnote: 7,893
Spielbeschreibung:
Das ist drin: 6
Startplättchen, 54 Gebäudeplättchen, 1 Bauhof, 1 Zähltafel,
12 Zählsteine, 108 Geldkarten, 2 Wertungskarten, 6 Reservefelder,
1 Beutel
So sieht's aus: Auf
den Startplättchen ist ein Brunnen abgebildet. Zudem gibt es sechs
verschiedene Arten von Gebäuden, die sich anhand ihres Namens und
dessen Hintergrundfarbe unterscheiden. Die Gebäude sind unterschiedlich
oft im Spiel vorhanden und haben einen Zahlenwert, der den Kaufpreis angibt.
Die meisten Kärtchen besitzen zudem eine oder mehrere Mauern, die
bestimmte Kartenseiten voneinander abgrenzen.
Die Karten sind aus dicker, fester
Pappe und sehr schön animiert, die Spielklötzchen sind aus Holz.
Insgesamt ist alles sehr schön verarbeitet.
Spielverlauf: Am
Anfang jedes Zuges hat der Spieler zwei Möglichkeiten. Er kann entweder
von einem Stapel Geld ziehen. Dieses gibt es in vier Währungen mit
Werten von 1 - 9.. Diese vier Währungen braucht man, weil auf dem
Bauhof immer vier Plättchen zum Kauf angeboten werden. Dabei steht
der Preis der Plättchen immer auf den Plättchen selbst. Dummerweise
ist jedes der Plättchen immer nur in einer bestimmten Währung
zu erhalten.
Wenn man das sich dafür entschieden
hat, Geld zu nehmen, damit man auf ein Plättchen sparen kann, ist
der Zug vorbei.
Die andere Zugmöglichkeit
ist, sich ein Plättchen zu kaufen.
Hierbei gibt es die Besonderheit,
dass man, wenn man den Kaufpreis genau passend zahlt, ist man weiter an
der Reihe, kann also noch ein zweites Plättchen kaufen oder Geld nehmen.
Hat man ein Plättchen gekauft,
baut man damit sein Alhambra. Dabei muss man darauf achten, dass man nie
eine Seite, die eine Mauer trägt, neben eine andere ohne Mauer legen
darf. Die Anlegemöglichkeiten sind also begrenzt. Wenn man eine Karte
partout nicht anlegen kann, bleibt noch die Möglichkeit, sie in ein
eigenes Reservefeld zu legen. Aus diesem kann man dann, wenn eine Anlegemöglichkeit
gegeben ist, die Karte nehmen und anlegen. Allerdings kostet dies auch
einen ganzen Zug.
Zwischendurch gibt es in diesem
Spiel zwei Zwischenwertungen durch zwei Wertungskarten. Diese werden unter
die Währungskarten gemischt.
Bei den Zwischenwertungen erhalten
die Spieler, die am meisten von einem der sieben Plättchentypen gesammelt
haben, Punkte. Zusätzlich Punkte gibt es für die Länge der
gebauten Außenmauer um das Alhanbra.
Spielziel/Spielende: Das Spiel
endet mit einer dritten Wertung, sobald der Bauhof nicht mehr mit neuen
Plättchen aufgefüllt werden kann. Wer nach dieser Wertung, die
genauso abläuft wie die beiden vorherigen (aber mehr Punkte bringt),
am meisten Punkte hat, hat gewonnen.
Fazit: Sicherlich
ein kurzweiliges Spiel. Warum es oft mit "Siedler" verglichen wird, kann
ich allerdings nicht verstehen. Auch eine Gemeinschaft zu "Carcassonne"
besteht für mich nur darin, dass man taktisch im Grunde immer nur
dann denken kann, wenn man am Zug ist. Das Mitverfolgen der Züge der
anderen ist nur insoweit wichtig, als man sehen muss, wer noch die gleichen
Gebäudetypen sammelt wie man selbst.
Schade finde ich auch, dass es
nur so wenig Möglichkeiten gibt, wenn man am Zug ist. Hat man nicht
genug Geld, um ein Plättchen zu kaufen nimmt man halt Geld und der
nächste ist dran.
Etwas zuwenig mitreißend
für mich, um es ein echtes Spitzenspiel nennen zu können, aber
durchaus unterhaltsam.