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Schon auf der Autobahn, konnte man sich in ein kleines Bild verschaffen, was da so an "Publikum" auf Essen zurollte (wobei aber nicht jede sportlich gekleidete Autobesatzung ein Dresdner Nummernschild haben musste). In der Hafenstraße angekommen, war schon so einiges auf den Beinen, natürlich nur rein Fantechnisch. Die 200 Beamten konnten sich bis Dato also auch recht glücklich schätzen, dass vor dem Kick Off nichts über die Bühne ging bzw. alles halbwegs ruhig verlief. Die Lage änderte sich aber im Stadion als während des Spiels ca. 20 Uniformierte einrückten, um die Dresdner Fans am Besteigen des Zaunes zu hindern. Dabei mussten aber die Beamten aus den alten Bundesländern die schmerzhafte Erfahrung machen, dass die Jungs aus Elbflorenz ihre eigenen Gesetzte über das Auftreten bzw. Verhalten in einem Fußballstadion pflegen. Spätestens als die Dresdner Kategorie C samt Ultras auf die Ordnungshüter drauf rannten, hieß es für die Cops unter Beihilfe des Pfeffersprays schleunigst den Rückwärtsgang einzulegen. Zu weiteren Vorkommnissen sollte es im Stadionbereich in den Restlichen Spielminuten aber nicht kommen. Zu erwähnen wäre aber noch, dass der Dresdner Anhang (gut 3000 waren gekommen) einen exzellenten Support an den Tag legte. Nach Spielende wurden die Dresdner Massen gut 30-45 Minuten vor dem Stadion festgehalten, um den heimischen Stadionbesuchern einen sicheren Nachhauseweg zu gewähren. Lediglich ein paar Herrschaften vom Niedereihn versammelten sich wohl ohne feste Absichten, etwas entfernt hinter den Cops, wobei mehr als nur Gepose nicht heraussprang...weiter |
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