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"Diese Seite sammelt Berichte, Dokumentarfilme und Fakten über Massentierhaltung, Umweltzerstörung sowie über Nahrungs-mittelkonzerne, die Genmanipulation von Pflanzen und Tieren zu ihren Haupt-Geschäftszweigen zählen und diese weltweit mit skrupellosen Mitteln etablieren möchten, bzw. dies bereits seit Jahren tun. Hier findest Du Fakten, Tatsachenberichte und Filmmaterial rund um die Themen: Genmanipulation, Gentechnologie, Menschenrechtsverletzungen, Markt- und Artenmonopolisierung, Konsumentenbetrug, Biotechnologie, Gesundheitsrisiken durch GenFood, Patentierung von Leben, Missbrauch von Nutztieren u.v.m... ."

 
   
FROZEN ANGELS - Teil 1 bis 10

NEU! Dokumentarfilm FROZEN ANGELS
Brave New World of Genetic Engineering - Teil 1 bis 10

Dokumentarfilm, Deutschland/USA 2005
Sprache: English, Deutscher Untertitel
Ein Film von Frauke Sandig und Eric Black, Dauer: 90 Min.

„Es ist in Kalifornien leichter, eine Samenbank zu eröffnen als eine Pizzeria“, meint Talk-Radio-Moderator Bill Handel. Er muss es wissen, ist er doch zugleich Inhaber der weltgrößten Agentur für Leihmütter und Eizellenspenderinnen. Frozen Angels erzählt von Menschen, die Pioniere eines neues Zeitalters sind – Protagonisten und Nebendarsteller einer bestens organisierten Traumfabrik, die uns perfekt modellierte Kinder verheisst.

Wissenschaftler, Juristen, Eizellenspenderinnen, Leihmütter, Samenbankdirektoren, unfruchtbare Paare, renitente Wunschkinder – sie alle erlauben den Einblick in eine Zukunft, die längst begonnen hat. Los Angeles, die Stadt des immerwährenden Versprechens, bildet dabei die beeindruckende Kulisse für die verschiedenen Menschen und Geschichten zwischen Zukunftshoffnungen und Albtraum.

Frozen Angels ist ein erschreckend wirklicher Science Fiction aus der Gegenwart, außergewöhnlich gefilmt, überraschend montiert, fundiert und mit abgründigem Humor erzählt.

Der Film wurde auf dem Sundance Film Festival 2005 uraufgeführt und mit dem Prix du Public der Visions du Reél in Nyon ausgezeichnet.

 

NEU! Dokumentarfilm Mit Gen und Gier
Ein Saatguthersteller auf dem Weg zum Weltmonopol

Dokumentarfilm, Deutsche Welle 2009
Dauer: 6 Min.

Die Frage genmanipuliert oder nicht ist in den USA längst entschieden: Ein Großteil des Mais-, Soja- und Baumwollsaatgutes ist genetisch modifiziert. Der Agrar-Konzern Monsanto kontrolliert weltweit über 87% des Marktes. Die Konflikte um Knebelverträge in den USA sind beispielhaft für das, was vielen Ländern droht, in denen der Quasi-Monopolist mit genverändertem Saatgut auf dem Vormarsch ist.

Die Farmer des Korngürtels fahren einerseits gute Ernten damit ein, andererseits aber haben sie sich in eine Abhängigkeit begeben, aus der es nahezu keinen Ausweg gibt.

Der Farmer Troy Roush schwört auf genetisch modifiziertes Saatgut und wurde doch von Monsanto beinahe ruiniert. Carl Gierstorfer hat Troy Roush besucht und sich auf der Farm Progress Show, Amerikas größter Landwirtschaftsmesse umgesehen.

 
Genfood - Chance oder Risiko - Teil 1 bis 5

NEU! Dokumentarfilm Genfood - Chance oder Risiko?
BBC EXKLUSIV - Teil 1 bis 5

Dokumentarfilm, GB 2008
Produzent: Michael Lachmann, Dauer: 44 Min.

Ist Gentechnik ein Fluch oder ein Segen? Für die Befürworter ist sie das Wundermittel gegen den Hunger auf der Welt oder ein Heilmittel gegen Zivilisationskrankheiten. Für die Gegner ist es eine gefährliche Wissenschaft, die Menschen in neue Abhängigkeiten zwingt und als Versuchskaninchen missbraucht. Doch wer hat Recht? Jimmy Doherty, ein junger Landwirt aus England, begibt sich in dieser Dokumentation auf die Spurensuche und trifft Befürworter und Gegner der Gentechnik auf der ganzen Welt: Wissenschaftler, Landwirte und Umweltschützer. Welche Argumente sind letztlich die überzeugendsten?

 
Risikofakofaktor Genfood - Teil 1 bis 2

NEU! Dokumentarfilm Risikofakofaktor Genfood
Teil 1 bis 2

Dokumentarfilm, NDR 2010
Dauer: 30 Min.

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NICHTS GEHT OHNE COCA COLA - Teil 1 bis 5

NEU! Dokumentarfilm Nichts geht ohne Coca Cola
Teil 1 bis 5

Dokumentarfilm, Deutschland 2006
Von Inge Altemeier und Reinhard Hornung, Dauer: 45 Min.

Der amerikanische Getränke-Gigant Coca Cola hat es so mit der FIFA vereinbart: In allen deutschen WM Stadien dürfen nur Soft Drinks von Coca Cola verkauft werden. Es gibt sogar Bannmeilen rund um die Stadien, in denen die Konkurrenz nichts anbieten und auch nicht werben darf. Mit Ticketverlosungen, Fußballturnieren und neuen WM-Dosen setzt sich Coca Cola schon frühzeitig in Szene. Sportlich und fair, so will Sponsor Cola Cola gerne beim Konsumenten ankommen. Die Sendung überprüft kritisch, welchen Wert diese Attribute tatsächlich im Alltag des Konzerns haben. Was macht der Sponsor im Gastgeberland der WM? So stellt sich heraus, dass Coca Cola in Ostdeutschland mancherorts Fördergelder kassierte, ohne langfristig Arbeitsplätze zu schaffen. Die Losung "hier produziert, hier getrunken" ist ebenfalls in Gefahr, denn die Konzernzentrale in Atlanta will offenkundig massiv Produktion und Vertrieb in Deutschland verschlanken. Betriebsräte befürchten die Verlagerung von mehreren Tausend Arbeitsplätzen nach Osteuropa. In Indien wird die Fairness des globalen Konzerns stark angezweifelt. Hier pumpen die Abfüllwerke den Bauern das Wasser ab, um Softdrinks zu produzieren. In verschiedenen Regionen ist der Wasserspiegel bereits um 60 Meter abgesunken. Tagelöhner arbeiten für 1,50 Euro pro Schicht. Es gibt bereits massiven Wiederstand der betroffenen Bevölkerung gegen den Coca Cola-Konzern und dessen Expansionspolitik.

 

Dokumentarfilm HOME

Dokumentarfilm, USA Juni 2009
Drehbuch & Regie: Yann Arthus-Bertrand, Dauer: 1 Std. 33 Min.

home-2009.com

Wir leben in einer alles-entscheidenden Zeit. Wissenschaftler sagen uns, wir hätten nur 10 Jahre um unsere Lebensweise zu ändern, um das Aufzehren von Rohstoffen zu verhindern und um eine katastrophale Entwicklung des Weltklimas zu verhindern. Jeder Einzelne muss an dieser gemeinsamen Anstrengung teilnehmen ; und um so viele Leute wie möglich darauf aufmerksam zu machen, habe ich den Film HOME gedreht. Damit der Film die größt-mögliche Verbreitung erhält, muss er umsonst sein ; unser Sponsor, die PPR Gruppe hat dies ermöglicht. EuropaCorp, der den Vertrieb sicherstellt, hat sich bereiterklärt, keinen Gewinn aus HOME erwirtschaften zu wollen, weil der Film nicht auf wirtschaftlichen Erfolg angelegt ist. Ich hätte gerne, dass HOME auch Ihr Film wird. Verteilen Sie ihn weiter. Und handeln Sie. Yann Arthus-Bertrand.

Infos über Yann Arthus-Bertrand

 

Dokumentarfilm WARE TIER Teil 1 / 3

Dokumentarfilm, NDR
Dauer: 44 Min.

Im ersten von drei Teilen der NDR-Dokumentation "Ware Tier" geht es ums Ei und ums Huhn und darum, wo beides herkommt. Rohdes Kamerateam konnte nach langer Überzeugungsarbeit hinter die gut verborgenen Kulissen der Hühner- und Eierproduktion schauen. Der Film zeigt in selten gesehenen und schrecklich eindrucksvollen Bildern deutsches Hühner-Leben: Fast nackte Legehennen in Bodenhaltung, die wegen der angezüchteten Legeleistung ihr Federkleid abgeworfen haben und die sich tot hacken würden, schnitten ihre Halter ihnen nicht die Schnäbel ab.

 

Dokumentarfilm WARE TIER Teil 2 / 3

Dokumentarfilm, NDR
Dauer: 44 Min.

In Deutschland werden im Jahr 2,3 Millionen Tonnen Fleisch verzehrt und 29 Milliarden Liter Milch produziert. Doch woher kommt das alles? Von lauter frohen Schweinen und bunten Kühen? Oder haben wir beim Kauen vielleicht vergessen, wie unser tägliches Essen entsteht? Wahrscheinlich wollen wir es gar nicht so genau wissen. Bei Milch denkt man eben lieber an lila Kühe auf der Alm als an Milchkarussell, Rinderklinik und Magen-OP. Beim Schweinekamm für 1,48 Euro freut sich der Kunde über den Preis, ohne je an das Schwein zu denken, aus dem es geschnitten wurde.

 

Dokumentarfilm WARE TIER Teil 3 / 3

Dokumentarfilm, NDR
Dauer: 44 Min.

Frisch, aus der Dose oder als paniertes Stäbchen - manchmal am heimischen Herd erhitzt oder nett garniert im Restaurant. Die Deutschen essen immer mehr Fisch. Doch woher kommt der? Fängt ihn ein weißbärtiger Kapitän mit seiner Kindercrew? Kommt er von romantischen Kuttern aus Nord- und Ostsee? Oder einfach so, aus der Tiefkühltruhe? Der Filmemacher Christian Rohde hat sich auf eine Reise quer durch Europa begeben, von der Ostsee bis an die Ostküste der USA, um Antworten zu finden auf die Frage, woher der frische Fisch kommt.

 
SUPER SIZE ME - Teil 1 bis 11

Dokumentarfilm SUPER SIZE ME Teil 1 bis 7

Dokumentarfilm, USA 2004
Regie & Drehbuch: Morgan Spurlock, Dauer: 100 Min.

Super Size Me ist ein Dokumentarfilm des US-Regisseurs Morgan Spurlock, der McDonald’s und andere Fast-Food-Ketten kritisiert und deren Produkte als wichtige Ursache für das in den USA weit verbreitete starke Übergewicht darstellt.

Für seinen Film setzte sich Spurlock einem ungewöhnlichen Selbstversuch aus: er nahm 30 Tage lang nichts anderes als Produkte von McDonald’s zu sich. Seine Regeln waren: drei komplette Mahlzeiten am Tag bei McDonald’s zu essen, jedes Produkt auf der Speisekarte mindestens einmal zu nehmen, keinesfalls mehr als 2000 Schritte pro Tag zu gehen und immer „SuperSized“-Menüs zu bestellen, wenn er danach gefragt werden würde.

Der Film zeigt seine Vorbereitungen auf das Experiment und dessen Folgen, so zum Beispiel Spurlocks Untersuchungen bei drei Ärzten und seine Gespräche mit einer Ernährungsberaterin; bei seiner einseitigen Ernährung, verbunden mit Bewegungsmangel, lassen gesundheitliche Probleme nicht lange auf sich warten. Nach den 30 Tagen hatte Spurlock 11,1 kg zugenommen, was 13 % seines Körpergewichts entsprach.

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Dokumentarfilm Tiererzeugung
Quälerei durch Zucht

Dokumentarfilm, ZDF Info
Dauer: 15 Min.

Quälerei durch Zucht: Hochleistungs-Tierhaltung macht die Nutztiere krank und läßt sie häufig leiden. Nutztiere werden im Hinblick auf Leistung gezüchtet - und erleiden dadurch oft gesundheitliche Schäden. Den Züchtern ist häufig egal, ob die Tiere ein Leben lang leiden müssen. Dabei sind die falschen Ideale vermeidbar.

Fahndung nach Krankheiten: Wissenschaftler warnen vor der Rückkehr von Keimen und forschen nach Gegenmaßnahmen.

Bio-Massenproduktion: Erzeugung von Großmengen und Einsatz von empfindlichen Tieren erfordert in der Biobranche neue Strategien.

 

Dokumentarfilm Earthlings

Dokumentarfilm, USA 2005
Sprache: English, Deutscher Untertitel
Regie: Shaun Monson, Dauer: 1 Std. 35 Min.

Earthlings ist eine Dokumentation in Spielfilmlänge über die absolute Abhängigkeit der Menschheit von Tieren (als Haustiere, Nahrung, Kleidung, zur Unterhaltung und in der wissenschaftlichen Forschung), veranschaulicht aber auch unsere Geringschätzung gegenüber diesen sog. nicht-menschlichen Versorgern. Sprecher des Films ist der Oscar-nominierte Joaquin Phoenix (Gladiator), die Filmmusik schrieb der mit Platin ausgezeichnete Künstler Moby. Der Film bietet detaillierte Einblicke in Tierhandlungen, Welpen-Fabriken und Tierheime sowie Massentierhaltungen, den Leder- und Pelzhandel, die Sport- und Unterhaltungsindustrie und schließlich den medizinischen und wissenschaftlichen Beruf. Earthlings verwendet versteckte Kameras und vorher nicht gezeigtes Filmmaterial, um die täglichen Praktiken einiger der größten Industrien der Welt aufzuzeichnen, deren aller Profit vollständig auf Tieren beruht. Kraftvoll, informativ und zum Nachdenken anregend, ist Earthlings mit Abstand die umfassendste jemals produzierte Dokumentation zum Verhältnis zwischen Natur, Tieren und menschlichen Wirtschaftsinteressen.

 
Der durstige Planet - Teil 1 bis 4

Dokumentarfilm Der durstige Planet

Dokumentarfilm, Deutschland 2004
Dauer: 100 Min.

WASSER SPAREN! - Alle 15 Sekunden stirbt auf der Welt ein Kind, weil es nicht genug sauberes Trinkwasser gibt. Auf unserem blauen Planeten ist Wasser längst Mangelware, eine globale Krise droht. Denn der große Durst hat viele Seiten ...

Mehr als eine Milliarde Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Gibt es einen Ausweg aus der globalen Wasserkrise? Die vielfach preisgekrönte Dokumentationsreihe "DER DURSTIGE PLANET" zeigt nicht nur die dramatische Entwicklung auf, sondern auch Lösungsansätze aus der ganzen Welt - nachhaltiges Wassermanagement gegen Hunger, Krankheit und Armut.

Wasser - nach den Worten von Kofi Annan "der Konfliktstoff des 21.Jahrhunderts". Weltweit haben mehr als 1,2 Milliarden Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Und täglich sterben Tausende, die meisten davon Kinder, an den Folgen. Die Vereinten Nationen möchten diese Zahlen bis zum Jahr 2015 wenigstens halbieren - ein "Millenniumsziel", das aber kaum ein Experte für realistisch hält. Gibt es einen Ausweg aus der Wasserkrise? Wie können die Probleme des Wassermangels und der Verschmutzung gelöst werden?

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Dokumentarfilm Monsanto, mit Gift und Genen

Dokumentarfilm, Frankreich 2007, ARTE F, Synchronfassung,
Regie: Marie-Monique Robin, Dauer: 1 Std. 49 Min.

11.03.2008, Erstausstrahlung: arte.tv

Der Dokumentarfilm erkundet das Reich des US-amerikanischen Konzerns "Monsanto Chemical Works", dem weltweiten Marktführer für Biotechnologie. Dem Engagement auf diesem Gebiet verdankt "Monsanto" auch, dass es zum umstrittensten Unternehmen des modernen Industriezeitalters wurde, stellte es doch das im Vietnamkrieg zu trauriger Berühmtheit gelangte Herbizid "Agent Orange" her. Heute sind 90 Prozent der angebauten gentechnisch veränderten Organismen "Monsanto"-Patente. Diesen Umstand halten viele für bedenklich.
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Dokumentarfilm Monsanto, mit Gift und Genen - Debatte

Debatte zur Sendung "Monsanto, mit Gift und Genen"
Dauer: 34 Min.

11.03.2008, Ausstrahlung: arte.tv

Moderiert von Thomas Kausch

Zu Gast sind:
• José Bové / Gewerkschaftler und Gründungsmitglied der Confédération paysanne
• Christian Velot / Molekulargenetiker
• Dr. Renate Sommer / Mitglied des Europäischen Parlaments

 

Dokumentarfilm Arme Sau - Das Geschäft mit dem Erbgut

Die Story, WDR Fernsehen
Redaktion: Barbara Schmitz, Dauer: 44 Min.

25. Juni 2007, wdr.de

Landwirt Christoph Zimmer traut seinen Augen nicht. In drei unauffälligen Aktenordnern schlummert brisantes Material - ein Patentantrag auf Schweine. Genforscher des großen amerikanischen Biotechnologie-Konzerns Monsanto haben bestimmte Abschnitte des schweinischen Erbgutes entschlüsselt und beschrieben. Diese wollen sie nun weltweit als Patent anmelden. Im Falle einer Erteilung wäre Schweinezucht nur noch mit der Genehmigung des Konzerns möglich. Das alarmiert die deutschen Züchter.

Landwirt Christoph Zimmer traut seinen Augen nicht. In drei unauffaelligen Aktenordnern schlummert brisantes Material – ein Patentantrag auf Schweine. Genforscher des grossen amerikanischen Biotechnologie-Konzerns Monsanto haben bestimmte Abschnitte des schweinischen Erbgutes entschluesselt und beschrieben. Diese wollen sie nun weltweit als Patent anmelden. Im Falle einer Erteilung waere Schweinezucht nur noch mit der Genehmigung des Konzerns moeglich. Das alarmiert die deutschen Zuechter.

Christoph Zimmer befuerchtet, dass auch bei seinen Sauen und Ferkeln diese Gene laengst vorhanden sind. die story folgt ihm auf seinem Weg durch deutsche Schweinestaelle. Mit DNA-Tests will er beweisen, dass in den Patentantraegen keine Erfindungen stehen, sondern dass hier ein Teil Natur, naemlich das ganz normale Schwein, in die Haende einer einzigen Firma fallen soll. Die Konsequenz fuer die Bauern: Wuerde das Patent genehmigt, muessten sie fuer jedes Schwein, das diese Genmarker traegt, Geld an Monsanto ueberweisen. Bei Futtermitteln, wie z.B. dem Genmais, ist das laengst der Fall. Aber es ist nicht nur die Frage des Geldes, der die story nachgeht, sondern auch die Frage, welche Risiken diese Nahrungsmittel fuer den Verbraucher haben. In Amerika gibt es bereits Faelle von Unfruchtbarkeit bei Tieren, die mit dem entsprechenden Genmais gefuettert wurden. Was geschieht mit dem Menschen, wenn er das Schwein isst?

Wer meint, »Monsanto« und die anderen Großunternehmen des GVO-Agrobusiness würden bei ihren Geschäften von Wohltätigkeit und dem Willen zur Bekämpfung des Welthungers getrieben, der wäre vielleicht gut beraten, sich einmal genauer anzusehen, wie der »Monsanto«-Konzern sich bestimmte Zuchtschweine und deren Ferkel patentieren lassen will. Das GVO-Unternehmen (GVO steht für gentechnisch veränderte Organismen) will die Kontrolle über die gesamte weltweite Versorgung mit Grundnahrungsmitteln erreichen und die Nahrungskette monopolisieren. Wir sollten uns ernsthaft fragen, ob wir so etwas zulassen sollten.

 

Dokumentarfilm Unser täglich Brot

Dokumentarfilm, Österreich 2005
Regie: Nikolaus Geyrhalter, Dauer: 1 Std. 32 Min.

unsertaeglichbrot.at

Ein Blick in die Welt der industriellen Nahrungsmittel-produktion und der High-Tech-Landwirtschaft: Zum Rhythmus von Fließbändern und riesigen Maschinen gibt der Film kommentarlos Einsicht in die Orte, an denen Nahrungsmittel in Europa produziert werden: Monumentale Räume, surreale Landschaften und bizarre Klänge - eine kühle industrielle Umgebung, die wenig Raum für Individualität lässt. Menschen, Tiere, Pflanzen und Maschinen erfüllen die Funktion, die ihnen die Logistik dieses Systems zuschreibt, auf dem der Lebensstandard unserer Gesellschaft aufbaut.

Pressestimmen

 

Dokumentarfilm We Feed The World

Dokumentarfilm, Österreich 2005, allegrofilm.at
Drehbuch & Regie: Erwin Wagenhofer, Dauer: 1 Std. 35 Min.

we-feed-the-world.at

Tag für Tag wird in Wien gleich viel Brot entsorgt, wie Graz verbraucht. Auf rund 350.000 Hektar, vor allem in Lateinamerika, werden Sojabohnen für die österreichische Viehwirtschaft angebaut, daneben hungert ein Viertel der einheimischen Bevölkerung. Jede Europäerin und jeder Europäer essen jährlich zehn Kilogramm künstlich bewässertes Treibhausgemüse aus Südspanien, wo deswegen die Wasserreserven knapp werden.

Mit WE FEED THE WORLD hat sich Erwin Wagenhofer auf die Spur unserer Lebensmittel gemacht. Sie hat ihn nach Frankreich, Spanien, Rumänien, in die Schweiz, nach Brasilien und zurück nach Österreich geführt.

Roter Faden ist ein Interview mit Jean Ziegler,
UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung.

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Artikel Der Fall Monsanto vs. Schmeiser

24.01.2002, Artikel veröffentlicht von: Erklärung von Bern

“Jahrelang habe ich immer meine eigenen Samen gebraucht, und jetzt sagt man uns plötzlich, wir dürften das nicht mehr machen, wenn unsere Nachbarn [genmanipulierte] Pflanzen anbauen, die auch auf unsere Felder vordringen...Grundsätzlich hat man uns das Recht weggenommen, unser eigenes Saatgut zu verwenden.” Weiter lesen ...

www.percyschmeiser.com

 

Artikel Monsanto versucht Risiko seines Gen-Maises zu bagatellisieren

14.03.2007, Artikel veröffentlicht von: Greenpeace Redaktion

Der US-Gentechnikkonzern Monsanto versucht das potentielle Gesundheitsrisiko seines Gen-Maises MON863 herunterzuspielen. Wie riskant der Gen-Mais ist, haben wir am Dienstag publik gemacht. Wir haben eine Studie französischer Wissenschaftler vorgestellt. Dort wird auf Vergiftungssymptome und Schädigungen von Leber und Nieren durch den genmanipulierten Mais bei Ratten hingewiesen. Fakten, die Monsanto natürlich nicht hören will. Wir haben dazu unseren Gentechnik-Experten Christoph Then befragt. Weiter lesen ...

 

Artikel Globaler Aufruf gegen Patente auf Pflanzen und Tiere
Grundsatzentscheidung beim europäischen Patentamt

30.03.2007, Artikel veröffentlicht von: Greenpeace Redaktion

Schluss mit dem Patentieren von Saatgut und Nutztieren! Das fordert ein neues Bündnis, in dem sich weltweite Gegner von Patenten auf Leben zusammengefunden haben. Die Mitglieder setzen sich aus Bauernverbänden sowie Umwelt- und Entwicklungshilfeorganisationen zusammen. Die Initiative wendet sich mit einem globalen Aufruf an das Europäischen Patentamt, das im nächsten Jahr eine Grundsatzentscheidung fällt. Weiter lesen ...

 

Artikel Monsanto will weltweites Schweine-Monopol
Gefährliche Machtkonzentration in der Lebensmittelproduktion.
Autor: Dr. Christoph Then

01.08.2005, Artikel veröffentlicht von: Greenpeace Redaktion

Der US-amerikanische Saatgutkonzern Monsanto produzierte ursprünglich chemische Spritzmittel für die Landwirtschaft. Doch seit Jahren weitet er seine marktbeherrschende Stellung auf die ganze Lebensmittelproduktion aus. Die Methoden: Firmenaufkäufe, Patente auf normales und genmanipuliertes Saatgut, Pflanzen, Tiere und Lebensmittel, Gerichtsprozesse gegen Landwirte. Das jüngste Beispiel: Zwei weltweit angemeldete Patente auf Schweinezucht. Die Schweine- herden will sich Monsanto gleich mit patentieren lassen. Weiter lesen ...

 

Artikel Innovative Pflanzenforschung ohne Genmanipulation
Marienkäfer gegen Hungersnot

13.04.2004, Artikel veröffentlicht von: Greenpeace Redaktion

Innovative Pflanzenforschung braucht keine Genmanipulation. Pflanzenforschung hat auch ohne Gentechnik viele Erfolge vorzuweisen. High-Tech ist bei der konventionellen Forschung mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Interdisziplinäre Forschungsansätze, die auch die moderne Biotechnologie mit einbeziehen, führen zu Erfolgen, die sich sehen lassen können. Weiter lesen ...

 

Artikel Monsantos Machtstrategien & Unternehmensaufkäufe
Ein Gentechnik-Gigant kontrolliert die Landwirtschaft

29.04.2005, Artikel veröffentlicht von: Greenpeace Redaktion

Der Monsanto-Konzern blickt auf eine lange Skandalchronik zurück, von Agent Orange über PCB bis zum Dioxin. Derzeit stammen 90 Prozent aller weltweit angebauten Gen-Pflanzen von Monsanto. Das global agierende Unternehmen verfolgt ein atemberaubendes Ziel: Es will die globale Landwirtschaft vollständig unter seine Kontrolle bringen. Weiter lesen ...

 

Artikel Monsantos Patente

05.04.2005, Artikel veröffentlicht von: Greenpeace Redaktion

Der US-amerikanische Gentechnikgigant Monsanto und die zum Konzern zählenden Firmen halten nicht weniger als 1000 Patente auf Leben. Viele davon auf Saatgut. Knallhart setzt die Gentechnikfirma ihre Ansprüche in Patentstreitigkeiten durch. Auch gegen ihre Kunden, die Bauern.
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Artikel Monsanto: Patent auf Roundup Ready Pflanzen

04.04.2005, Artikel veröffentlicht von: Greenpeace Redaktion

Der US-Saatgutkonzern Monsanto hält seit 1996 in Europa ein Patent auf verschiedene genmanipulierte Pflanzenarten inne. In Europa wird das Patent bisher nicht umgesetzt, da diese Gen-Pflanzen kaum angebaut werden. Doch in Nord- und Südamerika machen Gentechnik-Konzerne die Bauern mit Patenten auf Saatgut, Pflanzen und Ernteprodukte systematisch abhängig. Droht das gleiche bald auch europäischen Landwirten? Weiter lesen ...

 

Artikel Pflanzen-Patente: Monopol für Konzerne

04.04.2005, Artikel veröffentlicht von: Greenpeace Redaktion

In den vergangenen zehn Jahren fand in der Gentechnik - parallel zu einer Ausweitung des Patentschutzes beim Saatgut - ein umfassender Konzentrationsprozess statt. Gewinner dieser Entwicklung waren einige wenige Agrarkonzerne: DuPont, Monsanto, Syngenta und Bayer. Allesamt Firmen, die originär aus dem Chemiegeschäft stammen und jetzt ganz oben auf der Liste der transnationalen Saatmultis stehen. Damit sind sie Big Player im Millionenspiel der Patentstreitigkeiten, in dem nur überleben kann, wer Konkurrenten aufkauft und sich zusätzliche Exklusivrechte sichert. Weiter lesen ...

 

Artikel Monsantos Patent auf Weizen, Mehl & Backwaren
Das Europäische Patentamt fördert die Biopiraterie

23.06.2003, Artikel veröffentlicht von: Greenpeace Redaktion

Am 21. Mai 2003 erteilte das Europäische Patentamt in München das Patent EP 445 929 mit dem schlichten Titel "plants" (Pflanzen). Patentinhaber ist Monsanto, bekannt als der Konzern, der weltweit die größten Geschäfte mit genmanipulierten Pflanzen macht. Das Patent umfasst Weizen mit einer besonderen Backqualität. Die Ursache für die besondere Qualität des Weizens liegt in einer natürlicherweise vorkommenden Kombination von Genen, die dazu führt, dass der Anteil an Eiweiß in den Körnern reduziert ist. Ursprünglich wurde Weizen mit dieser Eigenschaft in Indien gezüchtet. Jetzt hält die Firma Monsanto ein Monopol auf Anbau, Zucht und Verarbeitung dieses Weizens.
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Artikel Das jüngste Gericht
Was essen wir morgen? Und warum? In Labors, auf dem Acker, in Versuchsküchen erschaffen Züchter, Forscher und Erfinder den Speiseplan der Zukunft – er soll den Menschen gesünder, jünger, schöner und klüger werden lassen. Von Barbara Supp

Artikel veröffentlicht von: Der Spiegel - 14 / 2007

Man nehme also frische Möhren und schicke sie durch diese Maschine. Gegart und geknetet treten sie danach aus einer Düse hervor, zu Küchlein geformt, und keiner merkt mehr, was es ist. Ein interessantes Projekt. Das Problem, sagt Frau Palberg, sie sagt es so, als sei es kein sehr großes, „das Problem ist die Sensorik der Endprodukte“. Zwei Dutzend Seminarteilnehmer nicken verständig, ein Problem, aber kein sehr großes, das Zeug fühlt sich nicht an wie Möhren. Außerdem, und das ist das zweite Problem, schmeckt es auch nicht wie Möhren. Die Maschine arbeitet unter hohen Temperaturen, sie hat jeden Geschmack gekillt. Aber nachher wird ein Vertreter der Aromafabrik „Symrise“ sprechen. Der hat eine Lösung für das zweite, das wichtigere Problem. Man wird es künstlich aromatisieren können und dann damit werben, dass das Küchlein aus Möhre besteht. Und Möhre ist ja im Prinzip gesund.
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Artikel Gen-Giganten und der Trick mit der Kanone - Patent von Monsanto auf Saatgut & Pflanzen
Patentamt entscheidet über Alleinanspruch auf Saatgut

26.05.2003, Artikel veröffentlicht von: Greenpeace Redaktion

Einen weiteren Streitfall aus der Serie bizarrer Patente will das Europäische Patentamt (EPA) am 3. Mai 2007 endgültig entscheiden. Das Patent EP 301 749 auf genmanipuliertes Saatgut umfasste ursprünglich die geistigen Eigentumsrechte an sämtlichen Pflanzen, die mit mit der sogenannten Gen-Kanone verändert werden. Inzwischen wurde das Patent auf Sojapflanzen eingeschränkt. Auch dieser Fall belegt, wie Firmen das Patentrecht missbrauchen, um sich die Natur systematisch anzueignen. Patentiert werden nicht wirkliche Erfindungen, sondern Entdeckungen und selbst ganze Lebewesen. Greenpeace fordert daher ein Verbot von Patenten auf Pflanzen und Saatgut, Tiere, Menschen und ihre Gene. Weiter lesen ...

 

Artikel Monsanto: Der Gen-getriebene Hunger-Experte

27.01.2006, Artikel veröffentlicht von: Erklärung von Bern

Bei der Referentenwahl für die Podiumsdiskussion „Business Solutions for Hunger in Africa“hatte das WEF eine unglückliche Hand. Denn Hugh Grant, Verwaltungsratspräsident und CEO von Monsanto, vertritt einen Agrokonzern, der auf allen Kontinenten eine Spur der Verwüstung und Armut hinterlassen hat. „Where it goes, famine will follow“ (wo Monsanto hingeht, folgt die Hungersnot).

Gentech-Weizen: Ein Sündenfall
Ein anderer Vorstoss von Monsanto in Entwicklungsländern wurde noch rechtzeitig gestoppt. Nachdem die Bewilligung für Gentech-Weizen in den USA und Kanada ins Stocken kam, stellte die Firma im Frühjahr 2004 einen Antrag für die Aussaat in Südafrika, das für die lasche Prüfung solcher Anträge bekannt ist. Weiter lesen ...

 
 

FOLGEND FINDEST DU EINE LISTE VON NAHRUNGSMITTELKONZERNEN, SOWIE DEREN PRODUKTE, MARKEN & VERTRIEBSKANÄLE, DIE KRITISCH BETRACHTET WERDEN MÜSSEN, BZW. BOYKOTTIERT WERDEN SOLLTEN.

Koch selber! Vermeide Fertigprodukte! Kauf bewusst ein & verwende frische Lebensmittel!
Informier Dich! - Kauf regional und saisonal ein! ...

... denn: "Man ist, was man isst!"

 
 

NESTLÉ

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Nestlé

Die Nestlé S.A. ist der grösste Lebensmittelkonzern der Welt und das grösste Industrieunternehmen der Schweiz. Der Hauptsitz ist in Vevey, Kanton Waadt.

Der Nestlé-Konzern erwirtschaftete 2007 einen Umsatz von 107,5 Milliarden Schweizer Franken und erzielte einen Reingewinn von 10,6 Milliarden Schweizer Franken. Weltweit betreibt Nestlé über 480 Produktionsstätten und beschäftigt gesamthaft rund 276'000 Mitarbeiter. Kritisiert wird Nestlé, neben Menschenrechtsverletzungen und Verstössen gegen Ethik und Moral, auch wegen der Verwendung gentechnisch veränderter Zutaten. So wurde 1996 das Produkt Butterfinger, ein Schokoriegel mit gentechnisch veränderten Bestandteilen, nach massiven Protesten der Umweltschutzorganisation Greenpeace und der Bevölkerung wieder vom deutschen Markt genommen. Nestlé verwendet, nach eigenen Angaben, heute für den europäischen Markt keine gentechnisch veränderten Rohstoffe mehr. Weiter lesen ...

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21. Februar 2008, foodwatch.de
Maggi - Immer eine gute Suppenlüge!
Hallo und guten Tag, eine Tütensuppe wie selbstgekocht, ohne Geschmacksverstärker, 100 Prozent natürlich, 100 Prozent Geschmack? Klingt unglaublich, steht aber so auf der Verpackung der "Maggi Natur Pur" Tütensuppen von Nestle. Wer so vollmundig ein kleines Naturwunder verspricht, in einer Pressemitteilung ein "revolutionäres Produktkonzept" ankündigt und dafür auch noch einen doppelt so hohen Preis wie für seine anderen Tütensuppen verlangt - der wird doch auch die Wahrheit sagen, oder? Wir waren skeptisch und haben uns die Suppe genauer angeschaut. Weiter lesen ...

22. Juli 2005, humanrights.ch
Nestlé angeklagt wegen Zwangsarbeit für Kinder
Die Menschenrechtsorganisation International Labor Rights Fund (ILRF) und die renommierte Kanzlei Wiggins, Childs, Quinn & Pantazis, LLC klagen in den USA gegen Nestlé S. A, Nestlé U.S.A., Archer Daniels Midland Co., Cargill Incorporated Company, Cargill Cocoa und West Africa S.A, wegen erzwungener Kinderarbeit. Die Kläger beschuldigen die Unternehmen wegen Kinderhandel, Folterung und erzwungener Kinderarbeit betreffend Kultivierung und Ernte von Kakaobohnen, welche die Firmen aus Afrika importieren. Die Klage wurde unter zwei US-amerikanischen Bundesgesetzen, dem «Torture Victims Protection Act» und dem «Alien Tort Claims Act» vorgebracht.. Weiter lesen ...

 
 

PEPSICO

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/PepsiCo

PepsiCo, Inc. ist ein US-amerikanischer Getränke- und Lebensmittelkonzern mit Firmensitz in Purchase im Bundesstaat New York.

1990 beschäftigte das Unternehmen rund 308.000 Mitarbeiter. 1998 wurde Tropicana aufgekauft. 2001 wiederum schloss man sich mit der Quaker Oats Company zusammen und schuf dadurch der Welt fünftgrößten Lebensmittel- und Getränkehersteller, dessen Bedeutung auch daran erkennbar ist, dass zur Zeit 16 seiner Marken einen Umsatz von mindestens einer Milliarde US-Dollar pro Jahr machen. Aktuell ist PepsiCo hinter Nestlé der zweitgrößte Nahrungs- und Getränkekonzern der Welt. PepsiCo ist ein wichtiger Konkurrent der Coca-Cola Company. Letztere war die meiste Zeit über Marktführer. Im Jahr 2005 überholte PepsiCo den Rivalen jedoch gemessen am Börsenwert. Dass PepsiCo in dieser Hinsicht die Nummer 1 werden konnte, liegt nicht an Pepsi-Cola, sondern an anderen Produkten des Firmenportfolios. Weiter lesen ...

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KRAFT FOODS

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Kraft_Foods

Kraft Foods ist ein internationaler Lebensmittelkonzern, der 1903 in Chicago von James Lewis Kraft gegründet wurde. Heute ist der Firmensitz in Northfield, Illinois.

Kraft Foods ist nach Nestlé und PepsiCo und neben Unilever der weltweit drittgrößte Nahrungsmittelhersteller, beschäftigt weltweit rund 94.000 Angestellte und beliefert Kunden in 155 Ländern. Von 1988 bis 2007 gehörte Kraft Foods zur Altria Group (Philip Morris). Der Europasitz wird 2007 von London nach Zürich verlegt. Die deutsche Zentrale von Kraft Foods befindet sich in Bremen, dem Stammsitz der aufgekauften Kaffeerösterei Jacobs. Im Schwarzbuch Markenfirmen – Die Machenschaften der Weltkonzerne werden Kraft schwere Menschenrechts- verletzunbgen wie Ausbeutung und Kindersklaverei in der Rohstoffproduktion vorgeworfen. Weiter lesen ...

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14. März 2005, heise.de
Markenname "Milka" siegt gegen Frau Milka
Die französische Schneiderin Milka Budimir darf im Internet nicht mehr mit www.milka.fr für ihren Schneiderladen in Valence werben. Ein Gericht in Nanterre bei Paris hat am Montag der Klage des "Milka-Schokolade"-Herstellers Kraft Foods Recht gegeben und der Schneiderin die weitere Nutzung dieses Markennamens verboten. "Hier hat bedauerlicherweise das Markenrecht über das Persönlichkeitsrecht gesiegt", sagte Gérard Haas, der Anwalt der "tapferen Schneiderin", die sich jahrelang gegen die Vorwürfe des Nahrungsmittelkonzerns zur Wehr gesetzt hatte. Sie hatte im Gegenzug 15.000 Euro Schadenersatz von dem US-Multi verlangt, weil ihr Vorname auf jeder lila Kuh der Schokoladenmarke stehe. Das empfand sie als Image-Schädigung ihres Namens. Weiter lesen ...

12. März 2002, taz.de
Ahnung von Kindersklaverei? Nicht die Bohne
Protest vor der Milka-Plane: Auch Kraft Foods soll von billiger Kinderarbeit profitieren / Kraft Foods dementiert. "Versklavte Kinder ernten Kakao für Milka" - die Vorwürfe, die eine Hand voll Demonstranten gestern vor der lila Plane am Rathaus gegen den Bremer Lebensmittel-Multi Kraft Foods erhob, sind starker Tobak. Zigtausende von Kindern, oft kaum zehn Jahre alt, würden in Westafrika mit falschen Versprechungen von zuhause weggelockt und vor allem in der Elfenbeinküste unter sklavenähnlichen Bedingungen zur Arbeit auf den Kakao-Plantagen gezwungen, behaupten die ProtestlerInnen. "Auch Kraft Foods ist an diesem Skandal mit beteiligt", ist Mitorganisatorin Dietlind Rinke überzeugt. Weiter lesen ...

 
 

UNILEVER

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Unilever

Unilever ist ein global agierender britisch-niederländischer Konzern und neben Kraft Foods drittgrößten Hersteller von Nahrungsmitteln weltweit. Die deutsche Zentrale befindet sich in Hamburg.

Das Unternehmen beschäftigt in über 100 Ländern weltweit rund 223.000 Mitarbeiter (1990 noch 304.000), davon 8.000 in Deutschland. Trotz dieser positiven Ansätze lehnen viele ethisch orientierte Investoren ein Investment in Unilever ab. Das Unternehmen hat zwar für Europa den Einsatz gentechnisch veränderter Rohmaterialien ausgeschlossen, in asiatischen Produkten des Konzerns wurden jedoch gentechnisch manipulierte Substanzen gefunden. Zudem ist Unilever an einem indischen Unternehmen beteiligt, das gentechnisch verändertes Baumwollsaatgut herstellt. Weiter lesen ...

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6. Juli 2006, naturkost.de
Fisch im Eis - Unilever will gentechnisch hergestelltes Protein ins Eis mischen
Der Nahrungsmittelkonzern Unilever möchte bei der Herstellung von Eiskrem und ähnlichen Produkten ein Protein aus Tiefseefischen verwenden. Den Eiweißbaustein will der Konzern mit Hilfe von gentechnisch veränderten Hefen herstellen. Er bewirkt, dass sich die Eiskristalle bei geringeren Temperaturen bilden und dadurch dem Eis weniger Fett zugesetzt werden muss. In Deutschland gehört die Eis-Marke Langnese zu Unilever. Das von Unilever verwendete Protein stammt von einem Aal-ähnliche Tiefseefisch aus dem Nordatlantik. Er hat in seinem Blut ein so genanntes Gefrierschutzprotein und kann mit dessen Hilfe sehr niedrige Temperaturen überleben. Unilever argumentiert damit, dass die Isolation des Proteins aus dem Fischblut oder der chemische Nachbau zu aufwändig und wirtschaftlich nicht rentabel wären. Deshalb hat der Konzern das für die Bildung des Proteins verantwortliche Fisch-Gen in eine Bäckerhefe eingebaut. Weiter lesen ...

27. Mai 2005, GPM 1/07 Klüger Essen, greenpeace-magazin.de
UNILEVER verdient Milliarden – Auch, weil der Konzern Teebauern schlecht bezahlt, Die Meere überfischt und Die Umwelt verschmutzt.

Unfair gehandelter Tee: Unilever ist der weltweit größte Teeverkäufer, weigert sich laut der NGO ActionAid jedoch, Tee zu fairen Preisen von den Erzeugern zu kaufen. Ähnlich wie Nestlé und Kraft bei Kaffee profitiert Unilever von sinkenden Rohstoffpreisen, während indische Teearbeiter unter immer schlechteren Bedingungen zu leiden haben. ActionAid erkennt zwar an, dass die Firma mit ihren „Initiativen zur sozialen Verantwortung“ Schritte in die richtige Richtung unternommen hat, fordert Unilever aber auf, diese Politik konsequent umzusetzen und faire Handelsbeziehungen mit allen Produzenten in Entwicklungsländern zum Standard im Unternehmen zu machen.
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DANONE

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Danone

Danone ist ein multinationaler Getränke- und Lebensmittelkonzern mit Hauptsitz in Paris (Frankreich). Das Unternehmen besitzt Niederlassungen in rund 120 Ländern der Welt. Rund 90.000 Mitarbeiter erwirtschaften weltweit einen Jahresumsatz von rund 13,7 Milliarden Euro.

Danone wurde 1919 in Barcelona von Isaac Carasso gegründet. Der Name Danone ist der spanische Diminutiv des Namens seines Sohnes Daniel. Während des Zweiten Weltkriegs befand sich der Firmensitz in New York, erst 1958 wurde der Firmensitz wieder nach Paris verlegt, wo er sich noch heute befindet. 1967 erfolgte der Zusammenschluss mit Gervais. Danone ist mittlerweile zweitgrößter Keks- und Milchproduzent der Erde. Weiter lesen ...

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COCA COLA COMPANY

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/The_Coca-Cola_Company

The Coca-Cola Company ist ein US-amerikanischer Hersteller von Erfrischungsgetränken und Softdrinks. Der Firmensitz liegt seit der Gründung 1892 in Atlanta, Georgia, USA.

Die Coca-Cola Company ist der größte Softdrinkhersteller weltweit. Das Unternehmen verkauft über 230 Getränkemarken in etwa 200 Ländern der Welt. Dabei wird rund 2/3 des Umsatzes außerhalb der USA erzielt. Das Unternehmen beherrscht über die Hälfte des weltweiten Marktes. 2003 kam die Coca-Cola Company wegen einer 1998 errichteten Abfüllanlage in Indien in die Kritik. Die Anlage in Plachimada im Palakkad-Distrikt entzieht dem Boden täglich bis zu 1 Million Liter Grundwasser. Auf Dauer führte dies zu einer Absenkung des Grundwasserspiegels. Infolgedessen erhöhten sich Salzgehalt, Wasserhärte, Kalzium- und Magnesiumgehalt dermaßen, dass eine Nutzung als Trinkwasser oder zur Bewässerung der Felder unmöglich wurde. Zusätzlich führten durch Coca-Cola als Dünger in den Verkehr gebrachte Schlammabfälle zu Verunreinigungen und Hautproblemen bei der ansässigen Bevölkerung. Ausserdem werden der Coca-Cola Company beispielsweise rassistische Diskriminierung von Schwarzen und HIV-Infizierten in den USA und Afrika, Verletzung der Menschenrechte, Mord, Inhaftierung, Vertreibung, Entführung und Entlassungen von Gewerkschaftern in Kolumbien, Guatemala, Peru, Brasilien, den USA, Venezuela, Palästina, der Türkei und dem Iran vorgeworfen. Weiter lesen ...

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13. Februar 2007, de.indymedia.org
Morddrohungen gegen Coca-Cola Gewerkschafter
Heute kam die Nachricht, dass es eine neue Morddrohung gegen den Präsidenten der Lebensmittelgewerkschaft Sinaltrainal Javier Correa, und andere Mitglieder von Sinaltrainal gab. Die Drohung wurde am 10. Februar 2007 unter der Tür des Gewerkschaftsbüros der CUT in Bucaramanga durchgeschoben. (Die CUT ist der kolumbianische Gewerkschaftsdachverband.) Weiter lesen ...

19. März 2006, de.indymedia.org
Cola-Wasser und Blutzölle
Coca Cola am Pranger des Wasser-Tribunals; Proteste gegen das Internationale Wasserforum schliessen die Verurteilung des Killer-Multis mit ein.
Im März 2004 errangen die EinwohnerInnen von Plachimada, im Staat Kerala, einer der grössten Siege innerhalb der internationalen Kämpfe gegen transnationale Konzerne und erwirkten die Schliessung des lokalen Abfüllbetriebes. Coca Cola hatte mit der Verschwendung von Millionen vin Litern Wasser, in einer Gegend, die unter einer der schwersten Dürren litt, auf gravierende Weise die Wasserverosrgung der Gemeinde in Gefahr gebracht. Auch die unter-und oberrirdischen Kanalisationsnetze des Konzerns führen zu Umweltschäden, indem sie Überschwemmungen der Böden mit chemischen Abwassern verursachen. Für Gemeinden, die primär von Landwirtschaft leben, bedeuten beide Fakoren eine elementare und dramatische Bedrohung. Nach wie vor weigert Coca Cola sich, die entsprechenden Untersuchungsergebnisse anzuerkennen und adäquate Massnahmen zu ergreifen. Gemäss der üblichen Kriminalisierungs- strategie des Konzerns heisst es stattdessen arrogant." Die Kampagne ist "die Arbeit von Extremisten" und das obwohl die Junta für staatliche Umweltschutzkontrolle von Kerala, wegen radikal überhöhter Cadmiumwerte im Umkreis des Coal-Betriebes, dessen Schliessung angeordnet hat. Coca Cola jedoch setzt weiterhin die Vergiftung von Wasser in Indien fort. Seine Vorgehensweisen werden dabeiimmer absurder. So hat der Konzern seine üblichen, giftigen Abfälle als "Düngemittel" unter den Landwirten besagter Zone verteilt. Weiter lesen ...

 
 

PROCTER & GAMBLE

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Procter&Gamble

The Procter & Gamble Company ist ein amerikanischer, weltweit vertretener Konsumgüter-Konzern mit Hauptsitz in Cincinnati, Ohio (USA).

P&G wurde 1837 von zwei Europäern gegründet, die in die Vereinigten Staaten ausgewandert waren: William Procter (1801-1884), einem Kerzenzieher aus England, und James Gamble (1803-1891), einem Seifensieder aus Irland. Das Unternehmen hat sich seit seiner Gründung unter anderem durch Entwicklungen im Konsumgütermarkt einen Namen gemacht und hat immer wieder neue Wege im Marketing beschritten. Besonderes Kennzeichen ist das ausschließlich an den einzelnen Marken (Brands) orientierte Marketing, während die Firma selbst meist völlig im Hintergrund bleibt. Die Firma gilt daher auch als Pionier bzw. Vater des Markenmanagements, Tierschützer und Tierrechtler kritisieren das Unternehmen auf Grund von Tierversuchen, die regelmäßig in Auftrag gegeben oder selbst durchgeführt worden sein sollen. Angeprangert werden insbesondere Tierexperimente, die das Unternehmen 2002 für seine Tierfuttersparte habe durchführen lassen. In diesen sollen u. a. Hunden (ohne Betäubung) die Stimmbänder durchtrennt worden sein. Auch die aggressive Bewerbung von Kosmetik-Produkten und das damit einhergehende Schönheitsideal wird kritisiert. Weiter lesen ...

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MARS INCORPORATED

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Masterfoods

Mars hat heute über 215 Standorte in mehr als 65 Ländern. Im Jahr 2004 hatte das Unternehmen rund 39 000 Beschäftigte. Der Jahresumsatz des Konzerns betrug circa 18 Milliarden US-Dollar.

Gegründet wurde Mars Inc. 1911 von Frank C. Mars und Ethel Mars in Tacoma, Washington, USA. Der gleichnamige Schokoriegel stammt aus dem Jahr 1932. Ungewöhnlich für einen Konzern mit der Größe von Mars ist, dass das Unternehmen sich nach wie vor in Privatbesitz befindet. Laut PETA gibt es - entgegen der anderslautenden Aussagen von Seiten des Konzerns - Beweise dafür, daß Mars Inc. Tierversuche an Ratten finanziert habe, anhand derer die Wirkung von Schokolade auf die Blutgefäße ermittelt werden sollte. Laut einem aktuellen Bericht auf BBC seien diverse Produkte der Firma Mars Incorporated nun nicht mehr geeignet für Vegetarier. Aktuell wird der Konzern in Kanada wegen angeblicher Preisabsprachen mit Nestle, Cadbury Schweppes und Hershey verklagt. Weiter lesen ...

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Die grausame Wahrheit über den Schokoriegel-Hersteller

11. Dezember 2007, peta.de

Sie mögen Schokolade? Bevor Sie sich mit Süßigkeiten eindecken, sollten Sie wissen, dass der Süßigkeitenhersteller Mars, Inc. — der Produkte wie M&M's, Snickers, Bounty, Twix, Milky Way, Amicelli und andere Süßigkeiten herstellt — in den USA tödliche Tierversuche finanziert, obwohl es Studien mit Menschen gibt, die wesentlich zuverlässiger sind, und nicht ein einziger dieser Tests dort gesetzlich vorgeschrieben ist.
Gerlingen – Die Advents- und Weihnachtszeit ist dank der gesteigerten Nachfrage von Süßwaren eine gute Zeit für die Schokoladen-Hersteller. Für Mars Inc. und seinen deutschen Partner Masterfood stehen allerdings unruhige Zeiten bevor. Die internationale Tierrechtsorganisation PETA (People for the Ethical Treatment of Animals) startet jetzt eine weltweite Kampagne gegen den Produzenten von Mars, Snickers, Bounty, Twix und Co. Der Süßwaren-Gigant ist in die Kritik der Tierrechtler geraten als diese herausfanden, dass Mars Inc. in den USA grausame und tödliche Tierversuche an Kaninchen, Meerschweinchen, Mäusen und Ratten finanziert und durchführen lässt. Dabei ist nicht ein einziges der Experimente von Mars Inc. in den USA vom dortigen Gesetzgeber vorgeschrieben.

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MC DONALD'S

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Mc_Donalds

Die McDonald’s Corporation ist der weltgrößte Betreiber von Fastfood-Restaurants. Der Firmensitz findet sich in Oak Brook, Illinois in den USA.

Zu den Vorwürfen gegen McDonald’s gehören vor allem die Ausbeutung schlecht bezahlter, meist ausländischer Arbeitskräfte, die Behinderung von Gewerkschaften und Betriebsräten und Franchisenehmer-Verbänden. Umweltschäden durch industrielle Agrarproduktion, großtechnische Herstellung und Verarbeitung der Produktrohstoffe, sowie der Verkauf von ungesundem Essen sind weitere schwerwiegende Kritikpunkte. Weitere Vorwürfe betreffen den hohen Anfall von Verpackungsmüll und eine Werbestrategie, die in Bezug auf die Qualität der Produkte irreführend, sowie in Bezug auf Kinder sehr aggressiv und beeinflussend sein soll. In Deutschland stellte McDonald’s zum Beispiel nach Bürgerprotesten ihre Burgerverpackungen von Polystyrolschachteln auf Pappkartons um. Dass dies aber nicht Zeichen eines konzernweiten Umdenkens bei McDonnald’s war, sondern nur zur Beschwichtigung der deutschen Konsumenten diente, zeigte sich daran, dass in den angrenzenden Niederlanden auch Jahre später noch die schlecht zu recycelnden Polystyrolverpackungen verwendet wurden. In der Schweiz verwendet McDonald’s zum Beispiel nur noch Fleisch, das nicht mehr von mit genveränderten Futtermitteln ernährten Tieren stammt, da dies durch schweizer Gesetze vorgeschrieben ist. In Deutschland hingegen wird weiterhin mit Fleisch von mit genveränderten Futtermitteln ernährten Tieren verwendet. McDonald’s argumentiert, dass ansonsten nicht die benötigten Mengen zur Verfügung stünden. Weiter lesen ...

 

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29. Februar 2008, taz.de
Mit Kaffee und Bohneneintopf - McDonald's macht auf bio
Der Lieblingsfeind der Ökoszene hat angesetzt, sein Burger-Image abzulegen. Doch Verbraucherschützer kritisieren den Einsatz von Gentechnik und das Kaffee-Gütesiegel.

Jetzt hat der Gesundheits- und Biotrend die Fastfood-Branche erfasst: Seit Donnerstag verkauft der amerikanische Burger-Riese McDonald's in allen europäischen Filialen nur noch Kaffee, der mit dem Siegel der "Rainforest Alliance" zertifiziert ist. Die Verbraucherorganisation Foodwatch spricht von einer Image-Kosmetik: "Die haben sich nicht der Gesundheit verschrieben. So wird beispielsweise immer noch kein gentechnikfreies Futter für die Rinder benutzt, aus denen die Burger hergestellt werden", kritisiert Foodwatch-Sprecher Andreas Eickelkamp. Gerade mal ein bis zwei Cent würde der Hamburger laut Foodwatch bei gentechnikfreier Herstellung teurer werden, Geld, das wohl auch die Kunden ausgeben würden. Seit vier Jahren versucht Foodwatch, McDonald's dazu zu bewegen, auf Gentechnik zu verzeichnen - ohne Erfolg. Die Burger-Kette argumentiert, dass es nicht genügend gentechnikfreies Futter auf dem Markt gebe. Weiter lesen ...

5. September 2007, foodwatch.de
Burgerbewegung: Gegen Gentechnik bei McDonald's
McDonald's-Kunden unterstützen zwangsweise die Gentechnik in der Landwirtschaft. Denn die Burger-Kühe fressen gentechnisch veränderte Futtermittel. Fordern Sie über die Burgerbewegung ein Ende der Zwangsernährung mit Gentechnik! Täglich essen allein in Deutschland etwa 2,4 Millionen Menschen bei McDonald’s. Für sie werden jeden Tag mehr als 100.000 Kilogramm Rindfleisch zu Burgern verarbeitet. Das Fleisch stammt von alten Milchkühen, die unter anderem auch Gentechnik-Futtermittel zu fressen bekommen. Jeder Burger-Kunde unterstützt so zwangsweise die Ausbreitung der Agro-Gentechnik. Damit die Kunden in Zukunft die Wahl haben, hat foodwatch die Burgerbewegung gestartet. Über die Mitmach-Aktion im Internet kann jeder Bürger McDonald’s auffordern, auch Hamburger ohne Gentechnik anzubieten. Bis September 2007 haben bereits über 10.000 Bürger unter www.burgerbewegung.de einen Protestbrief an McDonald's geschickt, außerdem hat foodwatch mehr als 4.000 Unterschriften gesammelt. Weiter lesen ...

 
 

YUM! BRANDS

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Yum!_Brands

Yum! Brands, Inc., ist der Name der weltgrößten Restaurantkette aus den Vereinigten Staaten, welche aus mehreren Systemgastronomiebetrieben besteht. Das Unternehmen entstand 1997 und hat seinen Hauptsitz in Louisville in Kentucky, USA.

Yum! Brands, Inc., ist der Name der weltgrößten Restaurantkette aus den Vereinigten Staaten, welche aus mehreren Systemgastronomiebetrieben besteht. Das Unternehmen entstand 1997 und hat seinen Hauptsitz in Louisville in Kentucky, USA. Zum Unternehmen gehören Kentucky Fried Chicken (KFC), Pizza Hut, A&W, Taco Bell und Long John Silver's. Weltweit gibt es in über 100 Ländern 33.000 solcher Restaurants, davon gibt es mehrere KFC- und Pizza Hut-Restaurants in Deutschland. Inzwischen versucht auch A&W in Deutschland Fuß zu fassen. In der Vergangenheit hieß Yum! Brands, Inc. Tricon Global Restaurants und gehörte bis 1997 zu PepsiCo. Weiter lesen ...

 

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23. Februar 2007, spiegel.de
Ratten und Kakerlaken in Schnellrestaurant entdeckt
Ungebetene Gäste sorgen in einem New Yorker Schnellrestaurant für Aufregung: Die Filiale einer großen Kette steht nicht zum ersten Mal wegen Hygieneproblemen in der Kritik - selbst Angestellten wurde in der Vergangenheit bereits mangelnde Reinlichkeit vorgeworfen. New York - Das US-Fernsehen strahlte Aufnahmen von mindestens zwölf großen Nagern aus, die durch die Filiale von Kentucky Fried Chicken/Taco Bell im angesagten West Village wuselten. Diese geriet in den vergangenen drei Jahren insgesamt nicht weniger als vier Mal wegen Problemen mit Ratten und Mäusen ins Visier des Gesundheitsamts. Und das waren der Behörde zufolge nicht die einzigen Hygiene-Verstöße, die sich das Restaurant erlaubte: Im März gingen 14 Beschwerden ein. Unter anderem wurden lebende Kakerlaken im Essen gefunden, und das Personal ließ sich bei der eigenen Reinlichkeit gehen. Weiter lesen ...

de.wikipedia.org
Der zu Yum! Brands, Inc. gehörende Konzert Kentucky Fried Chicken KFC macht wieder einmal Schlagzeilen
Kritiker werfen Zulieferfirmen von KFC Verstöße gegen Tierschutzbestimmungen vor. Die Organisation PETA hat eine internationale “Kentucky Fried Cruelty”- Kampagne ins Leben gerufen, die weltweit mehr als 10.000 Demonstrationen beinhaltete. PETA hatte darum gebeten, dass KFC seine Lieferanten dazu bringen soll, die Wohltätigkeitsempfehlung des KFC-eigenen Ausschusses für Tierschutz zu übernehmen. Dazu zähle unter anderem, dass das Brechen der Gliedmaßen von Vögeln gestoppt werde sowie das Ertränken der Vögel in Tanks, während diese bei vollem Bewusstsein sind. PETA nahm in einem Schlachthaus in Moorefield, West Virginia, ein Video auf und stellte das Filmmaterial auf die Webseite von PETA. Der Lieferant gab bekannt, dass die Anschuldigungen untersucht würden. Pilgrim’s Pride, der zweitgrößte Geflügelfleischproduzent in den USA, entließ elf Angestellte und stellte ein Trainingsprogramm für die Belegschaft in Aussicht. Weiter lesen ...

 
 

BURGER KING

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Burger_King

Burger King ist eine amerikanische Fastfood-Kette mit Unternehmenssitz in Miami, Florida (USA), die als Systemgastronomie ein weltweites Filialnetz aufgebaut hat.

Die Burger King Corporation betreibt in 67 Ländern 11.200 Restaurants, von denen ca. 200 unter dem Namen „Hungry Jack's“ firmieren. Das Unternehmen hat weltweit 360.000 Mitarbeiter, von denen allein in Deutschland etwa 16.000 Menschen arbeiten. Täglich hat Burger King 11.400.000 Kunden, das heißt, dass im Durchschnitt jede Filiale knapp 1.040 Kunden pro Tag hat. Der Firmenhauptsitz befindet sich in Miami, Florida. Nach Firmenangaben werden rund 91 Prozent der weltweiten Standorte durch selbstständige Franchisenehmer geführt. Kritik an Burger King als Systemgastronom und typisch amerikanische Fastfoodkette berührt prinzipiell ähnliche Punkte (beispielsweise Umweltschutz, Ernährung, Angestelltenrechte) wie bei anderen Fast-Food-Restaurants. Weiter lesen ...

 

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SUBWAY

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Subway_(Schnellrestaurant)

Die Fast-Food-Kette Subway, die sich auf Sandwiches spezialisiert, ist mit 85.000 Restaurants in 83 Ländern das größte Unternehmen seiner Art auf der Welt.

Subway ist eine 1965 von Fred De Luca und Peter Buck gegründete amerikanische Franchisekette im Fast-Food-Bereich. Das erste Subway-Restaurant wurde 1965 in Bridgeport, Connecticut (USA) unter dem Namen „Pete's Super Submarines“ eröffnet. Die Produktpalette umfasst in erster Linie Sandwiches, Wraps und Salate. Die Sandwiches werden einzeln auf Bestellung in Sichtweite zubereitet. In seinem im Jahr 2001 erschienenen Buch Fast Food Nation kritisiert Eric Schlosser die Franchisingpraxis der Kette. Subway war in den 1990er Jahrens in den USA in mehrere Rechtsstreitigkeiten mit seinen Franchisenehmern verwickelt, diese warfen der Kette vor, im Rahmen einer aggressiven Expansion die Umsätze bestehender Standorte durch die Neueröffnungen neuer Standorte zu beeinträchtigen. Ursprünglich plante das Unternehmen, bis 2010 eine Zielmarke von 1500 Filialen in Deutschland zu erreichen und damit den Marktführer McDonald’s mit seinen derzeit 1276 Filialen zu übertreffen. Subway hat mittlerweile diese Expansionspläne für Deutschland auf 2011 zeitlich gestreckt.
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MIGROS

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Migros

Die Migros ist das grösste Einzelhandelsunternehmen in der Schweiz – vor Coop. Das Unternehmen ist in allen Kantonen und im grenznahen Ausland vertreten.

Einige Kritiker, wie beispielsweise der Verein Sorgim, behaupten, dass die Migros den Idealen ihres Gründers nicht mehr entspricht. Bemängelt wird, dass die Genossenschaft nicht demokratisch geführt wird, wie es einst von Duttweiler gewünscht worden wäre und stattdessen ausschliesslich die Geschäftsleitung über alle wichtigen Geschäftsstrategien entscheidet. Auch hat das soziale Image der Migros in den letzten Jahren gelitten. Hat es doch mehrere Wellen von Personalabbau und Entlassungen gegeben. Zum Teil hat man ältere, langjährige Mitarbeiter einfach entlassen.
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» Die Migros-Industrie

 

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3. Juni 2007, vgt.ch
Migros-Sélection: Konsumententäuschung mit Extremadura-Schinken
Weltwoche: Inserate-Geschäft duldet keine kritischen Leserbriefe. In einem ganzseitigen Inserat in der Weltwoche vom 12. April 2007 (und in anderen Medien) hat Migros wie folgt für Extremadura-Schinken aus dem besonders anspruchsvollen Programm "Migros-Sélection" geworben. Was Migros verschweigt und die WELTWOCHE unterdrückt: Diese so romantisch dargestellten Schweine werden in Wirklichkeit wochenlang in einer Tierfabrik in tierquälerischen Kastenständen eingesperrt, wo sie auf dem harten, nackten Zementboden liegen, gebären und ihre Ferkel säugen müssen - eine in der Schweiz verbotene Tierquälerei. Die Weltwoche unterdrückte obigen Text, als Leserbrief eingesandt. Daraufhin schrieb der VgT dem Weltwoche-Chefredaktor Roger Köppel: " Sehr geehrter Herr Köppel. In einem kritischen Magazin sollte Kritik an verlogener, täuschender Werbung kein Tabu sein." Köppel reagierte nicht darauf.
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12. Februar 2004, WOZ
Jetzt kapern wir die Migros! "Der Staat im Staat"
Warum man ein paar Formulare ausfüllen und im nächsten Juni den Migros-Konzern übernehmen sollte. Es gibt viele kleine, viele mittlere, einige grosse und sehr wenig grossartige Unternehmen: Die Migros ist ohne Zweifel ein grossartiges Unternehmen. Schon allein die Dimensionen sind atemberaubend. Nirgends auf diesem Planeten gibt es ein Unternehmen, das nur annähernd wie die Migros ein Staat im Staate wäre. Der orange Gigant mit 80 000 Angestellten ist bei weitem nicht nur der grösste Detailhändler: Er ist auch Besitzer zahlreicher Industriebetriebe, der grösste Anbieter von Fitness und Sport, ein Reisebüro mit eigener Fluglinie, Verleger der auflagestärksten Zeitung, die grösste private Volkshochschule, Grossgrundbesitzer, Betreiber eines eigenen, etwas abgedrehten Thinktanks, bedeutendster Kulturmäzen, Wirt der verzweigtesten Gastrokette und die sechstgrösste Bank des Landes.
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Jahresrückblick 2006 der Greenpeace Gentech-Kampagne

31.12.2006, greenpeace.ch
Dauer: 1 Min. 17 Sek.

Jahresrückblick Gentech 2006
Das Jahr 2006 aus der Sicht der Greenpeace Gentech-Kampagnen.

 

13. Juli 2007, greenpeace.ch
Importfleisch aus Gentech-Fütterung?
Zur Grillsaison haben Greenpeace-AktivistInnen am Migros-Hauptsitz Fleischregale ausgeräumt. Viele Fleischprodukte stammen aus Ländern, in denen grosse Mengen Gentech-Futtermittel eingesetzt werden. Migros hat bis heute keine Gentechfrei-Richtlinien für importierte tierische Produkte erstellt.

Zürich. Heute früh haben Greenpeace-AktivistInnen am Migros-Hauptsitz am Limmatplatz in Zürich importierte Fleisch- und insbesondere Geflügelprodukte aus den Regalen genommen, in Einkaufswagen gefüllt und beim Management des orangen Riesen deponiert. «Importfleisch aus Gentech-Fütterung? Nein Danke!» steht auf den Aktionstafeln. Damit fordern die AktivistInnen von der Migros Klarheit: Der Grossverteiler kann selber keine Garantie abgeben, dass die von ihm verkauften Fleischprodukte gentechfrei sind. Denn nicht alle ausländischen Lieferanten setzen auf Gentechfreiheit. Weiter lesen ...

 
 

COOP

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Coop_(Schweiz)

Coop ist das zweitgrösste schweizerische Einzelhandels- unternehmen und eine Genossenschaft mit rund 2,5 Millionen Mitgliederhaushalten. Die Coop-Gruppe erwirtschaftete im Jahr 2006 mit gut 45'000 Mitarbeitenden einen Umsatz von 15,58 Milliarden Franken.

Mit ca. 1500 Verkaufsstellen bietet die Coop-Gruppe das dichteste Verkaufsstellennetz der Schweiz. Neben den gut 800 Supermärkten und Megastores gehören dazu auch die Coop Restaurants, die Coop City Warenhäuser, die Coop Bau+Hobby-Märkte, die Fachgeschäfte Interdiscount, Toptip, Lumimart, IMPORT Parfumerie, CHRIST, die Coop Vitality Apotheken sowie die Coop Pronto Tankstellen und Convenienceshops - neu seit 2007 auch Dipl. Ing. Fust, wobei die Marke erhalten bleibt. Seit Frühjahr 2008 gehören auch die Warenhäuser von Carrefoure zu Coop. Coop lässt diese Verkaufsstellen zu Coop Megastors umwandeln.. Weiter lesen ...

 

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20/2003, K-Tipp
Spreu vom Weizen trennen
Der WWF beurteilt einige Gütesiegel für Lebensmittel als «überflüssig». Die Haupt-kritik zielt auf Migros und Coop. Die zwei Grossen teilen sich drei Viertel des Kuchens: 50 Prozent der Bio-Produkte werden von Coop verkauft, 25 Prozent von der Migros. Seit 1995 stieg das Marktvolumen jährlich um beachtliche 20 Prozent - letztes Jahr überstieg der Bio-Markt erstmals die Milliarden-Grenze. Der Bio-Boom hat denn auch eine grosse Zahl an Gütesiegeln hervorgebracht, was bei Konsumenten für Verwirrung sorgt. Zusätzlich erschweren so genannte Dachlabels für Produkte, die unter ganz unterschiedlichen Bedingungen hergestellt werden, die Übersicht: Coop verkauft unter der Dachmarke «Naturaplan» und Migros unter «Engagement» neben Bio-Waren auch Labelprodukte aus nichtbiologischer Herstellung. «Weil die Labels, welche sie unter einem Dach vereinen, sehr unterschiedlich bewertet werden, sind diese eher Verkaufs-Instrumente der Grossverteiler als ein Beitrag zu einer klaren Produktedeklaration», bemängelt Jennifer Zimmermann vom WWF.
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13.09.2006, swissinfo.org
Verbotener US-Genreis auch in der Schweiz aufgetaucht
Die beiden Grossverteiler Migros und Coop haben Reis aus dem Verkauf genommen, der Spuren des in der Schweiz verbotenen US-Gentech-Reises LL 601 enthielt.
Die Entdeckung dieses Reises ist eine Premiere. Sie betrifft einen grossen Teil der europäischen Länder.
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MONSANTO

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Monsanto

Monsanto ist ein börsennotierter Konzern mit Sitz in St. Louis im US-Bundesstaat Missouri. Er stellt unter anderem Süßstoffe, Pflanzenschutzmittel und genverändertes Saatgut her.

Monsanto wurde 1901 als Chemikalienhersteller gegründet. Zu Beginn produzierte die Firma hauptsächlich das Süßungsmittel Saccharin und den anregenden Stoff Koffein. Erst 1940 wurde der landwirtschaftliche Bereich aufgebaut, und Monsanto entwickelte sich zum Spezialisten für Agrarchemie und genverändertes Saatgut. So entwickelte der Konzern etwa Kulturpflanzen mit Resistenzen gegen Schädlinge und die eigenen Herbizide. Der US-amerikanische Gentechnikgigant und die zum Konzern zählenden Firmen halten nicht weniger als 1000 Patente auf Leben. Viele davon auf Saatgut. Knallhart setzt die Gentechnikfirma ihre Ansprüche in Patentstreitigkeiten durch. Auch gegen ihre Kunden, die Bauern.
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4. März 2008, HANDELSBLATT
Monsanto dominiert Gentechnik
Während Europa noch mit der grünen Gentechnik hadert, ist die Technologie weltweit massiv auf dem Vormarsch. Und kein anderes Unternehmen profitiert so stark von dem Trend wie der US-Konzern Monsanto, der diesen Markt aufbaute - und voraussichtlich noch auf Jahre dominieren wird. Mit einem Saatgut-Umsatz, der 2007 um ein Viertel auf knapp fünf Mrd. Dollar expandierte, hält Monsanto derzeit etwa drei Viertel des Weltmarktes für grüne Gentechnik. "Aus dieser Position wird er auch in absehbarer Zeit kaum verdrängt werden", erwartet Agro-Experte Heinz Müller von der DZ Bank. Wie stark Investoren die Position des US-Konzerns inzwischen einschätzen, zeigt eine Börsenbewertung, die sich innerhalb von drei Jahren auf mehr als 60 Mrd. Dollar vervierfachte. Monsanto wird damit inzwischen deutlich höher bewertet als die wesentlich größeren US-Chemiekonzerne Dupont und Dow und auch etwas höher als BASF oder Bayer.
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26. April 2005, heise online, TELEPOLIS
Haltet den Dieb?
Der Gentech-Multi Monsanto drangsaliert, bespitzelt oder verklagt US-Bauern und erwirtschaftet damit Millionen Dollar an Zusatzeinnahmen. Die aggressive Durchsetzungspolitik von Patentrechten hat Monsanto schon mehrmals in die Schlagzeilen gebracht. Das US-Zentrum für Nahrungsmittelsicherheit (CFS) legte nach ausführlichen Recherchen jetzt einen Bericht zu den fragwürdigen Methoden Monsantos vor. Danach erreicht allein die Gesamtsumme aller dokumentierten Gerichtsurteile, die dem Konzern aufgrund von Klagen zugesprochen wurde, eine Höhe von über 15 Millionen Dollar. Doch das ist nur die Spitze des Eisbergs.
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28. April 2010, Erklärung von Bern
Aberwitzige Konzernkontrolle: Bald Schinken und Salami mit Patent?
Der US-Konzern Monsanto will Schinken, Schnitzel und Salami patentieren lassen. Ein eklatanter Missbrauch des Patentrechts, findet die globale Koalition „No Patents on Seeds“ (Kein Patent auf Leben), der in der Schweiz SWISSAID und die Erklärung von Bern ( EvB) angehören. Weiter lesen ...

 
 

SYNGENTA

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Syngenta

Syngenta ist eines der weltweit größten Agribusiness-Unternehmen, und weltweit der erste Konzern, welcher sich lediglich auf das Agrargeschäft konzentriert. Das Unternehmen ist in der Sparte Pflanzenschutz (Syngenta Crop Protection) Marktführer und in der Sparte „kommerzielles Saatgut“ (Syngenta Seeds) auf Platz drei. Der Umsatz 2007 betrug 9,240 Milliarden US-Dollar. Syngenta beschäftigt derzeit über 21.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in über 90 Ländern.

Das Unternehmen entstand am 13. November 2000 aus einer Fusion der Agrarsparten von Novartis und AstraZeneca. Seither erfolgten zahlreiche Unternehmensübernahmen sowie Kooperationen im Bereich dieser Tätigkeitssparten. Ein Meilenstein in der Unternehmensgeschichte war 2001 die vollständige DNA-Sequenzierung des Reis-Genoms durch das Genom-Forschungszentrum von Syngenta (in Zusammenarbeit mit Myriad Genetics Inc.). 2003 gab Syngenta die Markteinführung der weltweit ersten Hybridgerstensorte in Großbritannien bekannt. Die neue Gerstensorte trägt den Namen Colossus. Syngenta hat seinen Hauptsitz in Basel, Schweiz. Kritiker werfen dem Unternehmen sein Engagement auf dem Gebiet der Gentechnik vor. Zudem wird Syngenta vorgeworfen, durch den Verkauf des hochgiftigen Herbizids Paraquat jährlich Tausende Vergiftungs- und Todesfälle bei Landarbeitern in Entwicklungsländern in Kauf zu nehmen. Es wird beispielsweise auf Palmölplantagen eingesetzt. Im Rahmen von Protesten gegen das Unternehmen kam es zu Erstürmungen von Syngenta-Anlagen durch die Bauernbewegung Via Campesina, im Oktober 2006 im Süden Brasiliens und im Dezember 2007 im Nordosten in der Nähe von Cajazeiras. Hierbei kamen im Jahr 2006 zwei Menschen ums Leben, ferner wurden Teile der Firmeneinrichtung zerstört. Die Aktion im Jahr 2007 war Teil der Kampagne "Syngenta weg von Brasilien" und war aus Anlass des Internationalen Tags der Menschenrechte gestartet worden. Ziel war es, ein Verbot von gentechnisch verändertem Saatgut in Brasilien zu erreichen.
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24. Oktober 2007, indymedia.de
BRASILIEN: BEWAffNETE MILIZEN VON SYNGENTA GREIFEN CAMPESINOS AN
Vom Agrarchemiemulti Syngenta angeheuerte Sicherheitsdienstleute haben in Brasilien gegen Genkontaminierungen protestierende Campesinos regelrecht hingerichtet. Eine bewaffnete Miliz von an die 40 Pistoleros hat Bauern und BäuerInnen auf einem "Experimentierfeld" des Syngenta-Konzerns in Santa Teresa Ost attackiert. Das Feld war bereits angezeigt und am Morgen des 21.10 von ca. 150 Bauern und Bäuerinnen der Organisation "Vía Campesina" besetzt worden. Am selben Tag um 13:30 wurden sie auf grausame Weise überfallen: Valmir Motta, 32, Mitglied von Vía Campesina und Vater von drei Kindern, wurde durch zwei Schüsse in die Brust regelrecht hingerichtet. Sechs weitere LandarbeiterInnen (Gentil Couto Viera, Jonas Gomes de Queiroz, Domingos Barretos, Izabel Nascimento de Souza und Hudson Cardin) wurden schwer verletzt und mussten in Kliniken gebracht werden. Izabel Nascimento de Souza liegt seither im Koma und schwebt in Lebensgefahr. Weiter lesen ...

27. Mai 2005, Greenpeace
Syngenta: Weltweites-Monopol auf Reis-Saaten
Chemiekonzern beantragt Patente in mehr als hundert Ländern. Der Agrarchemie-Konzern Syngenta ist unter anderem für seine Beteiligung am Golden Rice Project bekannt. Dieser gentechnisch veränderte Reis soll nach Angaben der Industrie dazu dienen, die Folgen von Mangelernährung in Entwicklungsländern zu bekämpfen, speziell den Vitamin-A Mangel. Syngenta behauptet öffentlich, keine kommerziellen Absichten mit diesem Projekt zu verbinden. Allerdings ergeben jüngste Recherchen von Greenpeace ein ganz anderes Bild: Syngenta hat nicht nur ein Patent auf die neue Version des sogenannten Golden Rice angemeldet, sondern auch umfassende Patente auf wesentliche Teile des Genoms von Reis und anderer Nutzpflanzen. Mit diesen Patenten versucht Syngenta wesentliche Kernbereiche der Pflanzenzüchtung weltweit für sich zu monopolisieren. Weiter lesen ...

05. Juni 2010, Erklärung von Bern
Stopp "Toxanella"! EvB fordert Ächtung der Syngenta-Tomate
Mit einer Strassenaktion in Basel lanciert die Erklärung von Bern (EvB) heute ihre Kampagne gegen die Toscanella-Tomate des Agrochemiekonzerns Syngenta. Mit dem Kauf dieser Sorte unterstützen die Konsumierenden unwissentlich die skrupellose Firmenpolitik des weltgrössten Pestizidproduzenten – mit Todesfolgen in Entwicklungsländern. Die EvB fordert deshalb auf, die „Toxanella“ im Regal liegen zu lassen und nach Tomaten zu Fragen, deren Saatgut nicht von Syngenta stammt. Weiter lesen ...

 
 

DU PONT

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/DuPont

E. I. du Pont de Nemours and Company (kurz: DuPont) ist ein US-amerikanischer Konzern. Er ist einer der weltweit größten Konzerne der Chemischen Industrie und in ca. 80 Ländern aktiv.[1] DuPont wurde 2009 im Fortune Global 500 an 262. Stelle geführt.

1802 als Unternehmen für Sprengstoffe gegründet, wandelte sich DuPont zu einem Konzern für Chemie, Materialien und Energie. Heute erstreckt sich die Produktpalette von DuPont auf die Bereiche Landwirtschaft, Ernährung, Gesundheit, Elektronik, Kommunikation, Sicherheit, Haushalt, Bau, Verkehr und Bekleidung. Zu den bekanntesten Marken gehören neben DuPont: Pioneer (Saatgut), Teflon (Fluorpolymere, Filme, Textilienschutz, Fasern und Dispersionen), Corian, Kevlar und Tyvek. Weiter lesen ...

 

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08. Juni 2010, Erklärung von Bern
Die Toscanella ist keine normale Tomate
Bei der Toscanella handelt es sich nicht um eine Sortenbezeichnung (wie z.B. Golden Delicious), sondern um eine Marke im Besitz von Syngenta, dem grössten Pestizidhersteller weltweit. Auf den Packungen sucht man den Namen Syngenta jedoch vergeblich. Der Konzern versucht mit dieser Markenstrategie den gesamten Lebenszyklus von der Saatgutproduktion bis zum Verkaufsregal zu kontrollieren. Syngenta ist eine treibende Kraft hinter der unheimlichen Marktkonzentration auf dem Saatgutmarkt. Drei Konzerne – Syngenta, Monsanto und DuPont – kontrollieren mittlerweile 40 bis 50 % des weltweiten Saatgutmarktes. Jede siebte Tomate weltweit stammt von Syngenta. So sind wir je länger, je mehr von wenigen Konzernen abhängig.
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Juni 2010, Erklärung von Bern
Horizontale Konzentration in der Saatgutbranche – wenige Grosskonzerne
kontrollieren den Markt

In der Saatgutbranche ist seit Jahren ein massiver horizontaler Konzentrationsprozess zu beobachten. Immer weniger, dafür umso grösser werdende Konzerne dominieren den Markt. Während die zehn grössten Konzerne 1985 zusammen einen Anteil von unter 20% am Markt für geschütztes Saatgut besassen, waren es im Jahr 2007 bereits 67%. Auch wenn bloss die drei grössten Konzerne – Monsanto, DuPont (beide USA) und Syngenta (CH) – betrachtet werden, ist die Zunahme massiv. So betrug ihr Marktanteil 1985 noch ungefähr 7%, bis im Jahr 2007 ist er auf 47% angestiegen (Dalle Mulle et al. 2010 und ETC Group 2008). Eine Faustregel besagt, dass ein Markt nicht mehr kompetitiv ist, wenn die vier grössten Firmen über 40% desselben kontrollieren (Heffernan et al. 1999). Der Anteil der vier grössten Konzerne am Markt für geschütztes Saatgut betrug 2007 ungefähr 53%!
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BAYER CROPSCIENCE

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Bayer_CropScience

Die Bayer CropScience AG (BCS) ist ein selbstständiger Teilkonzern der Bayer AG mit Sitz in Monheim am Rhein. Im Zuge der Neustrukturierung der Bayer AG wurde er im Oktober 2002, aus der ehemaligen Pflanzenschutzsparte der Bayer AG und dem vom Aventis-Konzern übernommenen Bereich Aventis CropScience, gebildet. Wichtige deutsche Produktionsstandorte sind in Dormagen, im Industriepark Höchst und im Chemiepark Knapsack. Die Zentrale für das Europageschäft von BCS (EMEA) befindet sich in Lyon, Frankreich.

Produkte und Auswirkungen
Das Beizmittel Poncho Pro ist für den Tod von Millionen Bienen verantwortlich. Nachgewiesen hat dies das Julius-Kühn-Institut. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit hat Poncho Pro aus dem Verkehr gezogen.

Verunreinigungen mit genverändertem Reis
Laut Greenpeace gab es bei Versuchsfeldern in Deutschland sowie Anbaugebieten im Ausland von genveränderten Pflanzen von Bayer CropScience wiederholt Probleme mit der Auskreuzung der gentechnisch veränderten Pflanzen auf benachbarte konventionelle Felder. Weiter lesen ...

 

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24. Januar 2007, enro-portal.de
Neuer Wirkstoff gegen Ungräser und Unkräuter in Mais Tembotrione
Bayer CropScience führt Herbizid Laudis in Österreich als ersten Markt weltweit ein.
Bayer CropScience hat weltweit die erste Zulassung für den innovativen Wirkstoff Tembotrione erhalten. Das Unternehmen erhielt kürzlich in Österreich den offiziellen Registrierungsbescheid der zuständigen Behörde. Damit kann das Maisherbizid Laudis® rechtzeitig zur Frühjahrssaison 2007 ausgeliefert werden. Im Laufe des Jahres wird die Marktzulassung in weiteren europäischen Ländern erwartet. Laudis® enthält zwei innovative Komponenten in einer hochwertigen Fertig-formulierung: Der neue Wirkstoff Tembotrione aus der chemischen Gruppe der Triketone ist eine blattaktive Substanz, die in Unkräutern den Schutz des Chlorophyll vor UV-Licht verhindert. Die Maispflanze ist dagegen aufgrund einer zusätzlichen "Safener"-Komponente in der Lage, den Wirkstoff abzubauen und dadurch die schützende Karotinschicht der Pflanze zu erhalten. Der Safener Isoxadifen bietet eine hohe Maisverträglichkeit in Verbindung mit einer ausgewogenen, hochwertigen Formulierung. Mit Laudis® kann ein breites Spektrum von Unkräutern kontrolliert werden; es hat darüber hinaus eine schnelle Wirkung und hohe Umweltverträglichkeit. Die Fertigformulierung hat den weiteren Vorteil für den Landwirt, dass keine weiteren Hilfsstoffe notwendig sind.
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19. September 2006, spiegel.de
Bayer hält Gen-Gemüse für Lebensmittel der Zukunft
Bei aller Aufregung um Genreis-Funde in deutschen Supermärkten - der deutsche Bayer-Konzern will sein Geschäft mit der Gentechnik ausbauen. Für die Zukunft hält das Unternehmen sogar das Angebot von gentechnisch verändertem Ost und Gemüse für möglich - zum Beispiel handliche Melonen. Hamburg - Bayer will künftig sein Geschäft mit gentechnisch verändertem Saatgut für Raps und Baumwolle verstärken. Schon heute gehört Bayer in diesem Bereich zu den Marktführern in Nordamerika. Das vom Unternehmen angebotene Reis- und Gemüse-Saatgut wird dagegen noch ausschließlich konventionell gezüchtet - vor allem wegen der Bedenken der Verbraucher. Doch halte sich Bayer die Option offen, langfristig auch bei der Gemüsesaat in die Gentechnologie einzusteigen, sagte Bayer-CropScience-Chef Friedrich Berschauer heute in Monheim. "Unserer Überzeugung nach ist das eine reine Frage der Zeit."
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SANOFI-AVENTIS

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Sanofi-aventis

Das Unternehmen sanofi-aventis ist ein 2004 entstandener französisch-deutscher Pharmakonzern. Mit einem Umsatz von 27,311 Milliarden Euro (2005) und mit mehr als 97.000 Beschäftigten ist er nach Pfizer (USA) und der britischen Glaxo drittgrößter Pharmakonzern der Welt..

Hoechst Marion Roussel (inzwischen Teil des Sanofi-Aventis-Konzerns) verklagte im Frühjahr 2001 gemeinsam mit 38 anderen Pharmafirmen die südafrikanische Regierung wegen Verletzung des Patentrechts. Sie hatte 1997 ein Gesetz erlassen, das es erlaubte, Aids-Patienten mit billigeren Generika-Medikamenten zu versorgen. Weil sich diese Klage zu einem internationalen PR-Desaster für die Pharmaindustrie zu entwickeln drohte, wurde sie am 19. April 2001 zurückgezogen. Aids-Aktivisten hatten den Pharmafirmen vorgeworfen, Profite vor Menschenleben zu stellen. Weiter lesen ...

» Produkte & Marken

 

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PIONEER HI-BRED INTERNATIONAL

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Pioneer_(Agrarunternehmen)

Das amerikanische Unternehmen Pioneer Hi-Bred International, Inc. ist der weltgrößte Entwickler und Anbieter von Anbaupflanzen und Saatgut. Die Firma liefert weltweit in über 70 Länder. Sie gehört zum Konzern DuPont und hat ihrem Hauptsitz in Des Moines, Iowa.

Einem breiteren deutschsprachigen Publikum wurde der Konzern durch seine eher negative Darstellung in dem Dokumentarfilm We Feed the World bekannt. Um Sojabohnen mit höherem Methionin-Gehalt zu entwickeln (Methionin ist eine für den Menschen essentielle Aminosäure), hat Pioneer Hi-Bred ein bestimmtes Gen der Paranuss, das für ein methioninreiches Eiweiss codiert, in die Sojabohne eingeführt. Nach Vermarktung dieser Sojabohne als Lebensmittel haben andere Forscher entdeckt, dass das Produkt des eingeführten Gens beim Menschen starke Allergien hervorruft. Schliesslich hat die Firma die Sojabohne vom Markt zurückgezogen. Weiter lesen ...

 

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4. September 2007, Zeit-Fragen, Nr.35
Weltgetreidemarkt – «Die Versorgung der Weltmärkte ist kritisch»
Saatgutkonzerne wie Monsanto oder Pioneer wittern ihre Chancen. Unbemerkt von der Weltöffentlichkeit findet auf den globalen Rohstoffmärkten eine interessante, aber auch alarmierende Entwicklung statt. Die Weizenpreise nähern sich alten Rekordmarken, die Notierungen an den Terminbörsen stiegen in nur einer Woche um 20 Prozent – und das beim wichtigsten Grundnahrungsmittel der Welt. Fachleute warnen bereits eindringlich: «Die Versorgung der Weltmärkte ist kritisch.» Seit Anfang April ist der Terminkontrakt in Chicago, der wichtigsten Weizenbörse der Welt, um etwa 40 Prozent auf zuletzt 600 US-Dollar gestiegen. Das entspricht in Kansas City einem Kurs von sechs Dollar je Bushel (= 27,2 kg). An den freien europäischen Märkten sieht die Lage nicht viel anders aus. Das USDA, das amerikanische Landwirtschaftsdepartement schätzt die Weltproduktion von Weizen 2007–2008 auf 610 Millionen Tonnen. Im Mai wurde noch eine Gesamternte von 617 Millionen Tonnen vorausgesagt. In der auslaufenden Saison wurden 594 Millionen Tonnen geerntet. Dem Ertrag steht laut USDA ein Weltverbrauch von 621 Millionen Tonnen gegenüber. Damit blieb der Verbrauch im Vergleich zum Vorjahr (620 Millionen Tonnen) etwa gleich. Es ergibt sich demnach eine Fehlmenge von etwa 10 Millionen Tonnen. Als Folge verringern sich die ...
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November 1997, Lateinamerika Nachrichten, Nr.281
Intensive Aromaerlebnisse
Von Gen-Gauloises und Tumor-Bakterien... Die WissenschaftlerInnen des Saatgutunternehmens Pioneer Hi-Bred übertrugen den Bohnen ein Gen für Methionin aus der Paranuß. Das Projekt sorgte für weltweite Schlagzeilen: Die Sojabohnen mit dem Nuß-Gen lösten - ebenso wie die Paranuß - in Vortests schwere Allergien aus. Das Forschungsprojekt wurde eingestellt.
Unbeirrt forscht man am Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) in Gatersleben an einem ähnlichen Vorhaben weiter: Resistenz-Gene gegen Antibiotika. Den meisten genmanipulierten Pflanzen wird ein Resistenz-Gen gegen Antibiotika übertragen. Dieses Gen wird von den Gen-Forschern benötigt, um kontrollieren zu können, ob die Genmanipulation erfolgreich war oder nicht. Zu befürchten ist, daß sich die Antibiotika-Resistenz auf Krankheitskeime, auf Tiere oder gar auf Menschen überträgt. Als Medizin verordnete Antibiotika könnten so ihre Wirkung verlieren.
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